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ICE-Stopp in Coburg
© BR-Studio Franken/Markus Klingele

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Markus Klingele
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ICE-Stopp in Coburg

Zum ersten Geburtstag des ICE-Stopps freut sich Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) darüber, dass der Halt in Coburg gut von der Bevölkerung angenommen wird. Er fordert allerdings auch, dass die Anbindung an die ICE-Strecke München-Berlin/Berlin-München ausgebaut wird. In einer wirtschaftlich so erfolgreichen Region wie Coburg müsse der ICE im Zwei-Stunden-Takt halten. Das sei für die weitere Entwicklung der Wirtschaft wichtig, so Tessmer.

Ab 2019 weiteres Zugpaar

Rund 500 Fahrgäste steigen in Coburg momentan täglich in einen ICE ein. Drei Zugpaare der Strecke München-Berlin/Berlin-München halten derzeit in Coburg. Ab Dezember 2019 will die Bahn noch ein weiteres Zugpaar in der oberfränkischen Stadt einen Zwischenstopp einlegen lassen. Aber bereits mit dem Fahrplanwechsel in diesem Jahr wird sich für die Passagiere etwas ändern: Das Mittags-ICE-Zugpaar der Strecke Berlin-München/München-Berlin wird durch das Zugpaar der Verbindung Berlin-Wien/Wien-Berlin ersetzt. Für Reisende in Richtung München heißt das, dass sie in Nürnberg umsteigen müssen.

Bahn: Strecke insgesamt sehr erfolgreich

Insgesamt ist die ICE-Strecke München-Berlin/Berlin-München auch für die Deutsche Bahn ein großer Erfolg. Wie Konzernsprecher Achim Stauß dem BR mitteilt, haben sich die Fahrgastzahlen auf der Strecke verdoppelt. Da viele Züge sehr voll seien, will die Bahn mit dem Fahrplanwechsel zwei weitere Verbindungen auf dieser ICE-Strecke anbieten. Beides seien Sprinter-Fahrten, die die Strecke München-Berlin/Berlin-München in weniger als vier Stunden schaffen würden, so Stauß.