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Ein Drittel der Beschäftigten aus Mainfranken in Kurzarbeit | BR24

© dpa/picture alliance

Ein Drittel der Beschäftigten aus Mainfranken in Kurzarbeit

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    Ein Drittel der Beschäftigten aus Mainfranken in Kurzarbeit

    Die Zahl an Beschäftigten in Kurzarbeit ist wegen Corona deutlich gestiegen. In Unterfranken haben zurzeit für fast ein Drittel aller Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet. Wie viele davon tatsächlich weniger arbeiten ist noch unklar.

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    Von
    • Alisa Wienand

    Seit Beginn der Corona-Krise im März sind in Mainfranken 5.260 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld eingegangen. Mittlerweile sind insgesamt 70.200 Arbeitnehmer und damit fast ein Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten aus Mainfranken von Kurzarbeit betroffen. Das geht aus dem Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Würzburg hervor.

    Handel, Gastgewerbe und Verarbeitendes Gewerbe betroffen

    Die meisten der betroffenen Beschäftigten arbeiten in der Metall- und Elektroindustrie, dem Handel, in freiberuflichen wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Gastgewerbe. Kurzarbeit angemeldet haben vor allem Betriebe aus dem Handel, dem Gastgewerbe und dem Verarbeitenden Gewerbe. Wie viele der Betroffenen aber tatsächlich weniger arbeiten ist laut Arbeitsagentur noch unklar. Informationen dazu würden erst zeitverzögert vorliegen.

    Arbeitslosigkeit in Unterfranken wegen Corona gestiegen

    Auch die Arbeitslosigkeit ist in Unterfranken im Mai gestiegen. So waren 27.695 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 3,6 Prozent. "Die Corona-Krise hat der jahreszeitüblichen Belebung des Arbeitsmarktes jeglichen Schwung genommen", sagt Stefan Beil von der Agentur für Arbeit Würzburg.

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