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Bildrechte: BR/ Miriam Scholz

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Christine Limbacher im Schnelltestzentrum

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    Ehrenamtliche Helfer in den Schnelltestzentren

    Insgesamt gibt es in der Stadt Nürnberg 28 Schnelltestzentren. Die sechs städtischen Schnelltestzentren betreibt das Bayerische Rote Kreuz zusammen mit den anderen Hilfsorganisationen. Dabei sind Tag für Tag viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

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    Von
    • Miriam Scholz

    "Sind Sie heute zum ersten Mal da?" Diese Frage stellt die ehrenamtliche Helferin Christine Limbacher im städtischen Schnelltestzentrum in der Nunnenbeckstraße den Leuten zuerst. Mit Handschuhen, Maske, Schutzvisier und Schutzkleidung nimmt die 66-Jährige routiniert die Nasenabstriche.

    80 Helfer täglich in Schnelltestzentren

    An einem Tag in der Woche hilft Christine Limbacher im Schnelltestzentrum an der Nunnenbeckstraße. Ursprünglich kommt die Rentnerin aus dem Pflegebereich. Sie ist im Vorstand beim Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Nürnberg Stadt und regelmäßig im Einsatz.

    Sechs Schnelltestzentren beitreibt das Bayerischen Rote Kreuz zusammen mit den anderen Hilfsorganisationen in Nürnberg. 80 Menschen sind allein dafür Tag für Tag im Einsatz. Neben vielen ehrenamtlichen Helfern wie Christine Limbacher arbeiten aber auch viele hauptamtlich mit erklärt Brigitte Lischka, Kreisgeschäftsführerin des BRK in Nürnberg. Viele der hauptamtlich Beschäftigten waren bereits in Pflegeberufen tätig.

    2.000 Abstriche pro Tag

    Allein an den sechs städtischen Schnellteststationen im Nürnberger Stadtgebiet werden pro Tag gut 2.000 Corona-Abstriche genommen. Für die Haupt- und Ehrenamtlichen Helfer beginnt jeder Tag mit einer Einweisung. Oftmals gibt es neue Arbeitsmaterialien oder Testkits. Alle Mitarbeiter testen sich gegenseitig bevor die ersten Clienten kommen.

    "Ein spannendes Jahr"

    Das BRK ist seit Beginn der Corona-Pandemie mit unterschiedlichen Aufgaben im Einsatz. Aber das zeige mal wieder, sagt Brigitte Lischka, wie geübt Hilfsorganisationen darin seien, in Krisen und Katastrophenlage schnell gute Strukturen aufzubauen, verlässliche Menschen zu haben die diese Strukturen dann mit Leben füllen und daraus professionell die Dinge abarbeiten können.

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