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Ehrenamtliche ermöglichen Biathlon-Weltcup in Ruhpolding | BR24

© BR / Christine Haberlander

Erst durch die 1.300 freiwilligen Helfer wird das sportliche Großereignis Biathlon-Weltcup in Ruhpolding möglich.

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Ehrenamtliche ermöglichen Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Ruhpolding steht im Mittelpunkt des internationalen Sportgeschehens. Mit einer großen Eröffnungsfeier im Championspark startet am Abend offiziell der Biathlon-Weltcup. Ein Wintersport-Highlight, das viele freiwillige Helfer erst möglich machen.

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Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen würde der Biathlon-Weltcup in der Chiemgauer Tourismusgemeinde Ruhpolding wohl nicht stattfinden. Sie helfen beim Shuttle-Service, bei der Einlasskontrolle, dem Schießstand und bei der Verpflegung der Fans in der Chiemgau-Arena. Waren es zu Beginn von Biathlon in Ruhpolding vor über 40 Jahren gerade mal 80 Helfer, sind es inzwischen 1.300, die sich extra Urlaub nehmen, um dabei zu sein.

Freiwillige Helfer in neuen Skianzügen

Heuer wurden die Ehrenamtlichen wieder neu eingekleidet. Man erkennt sie an den gelben und türkisen Skianzügen. Es ist ein kleiner Dank des Organisations-Komitees an alle, die von nah und fern anreisen, um bei der reibungslosen Organisation der Großveranstaltung mitzuhelfen.

Täglich über 80 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Polizei und die Feuerwehr sind für die Veranstaltung, zu der insgesamt etwa 80.000 Besucher erwartet werden, ebenfalls gerüstet: bei der Feuerwehr sind täglich über 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Polizei möchte mit diversen Maßnahmen die Sicherheit der Besucher gewährleisten, so wird das Veranstaltungsgelände per Video überwacht, auch sollen Drohnen zum Einsatz kommen.

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Ruhpolding hat genug Schnee produziert

Nach den Schneeproblemen in Oberhof freuen sich die Biathleten beim zweiten Heim-Weltcup in Ruhpolding auf gute und sichere Bedingungen. "Wir waren ja schon auf der Wettkampfrunde, die ist bestens präpariert und da ist genügend Schnee vorhanden", sagte Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann.

Sachsens frisch gekürte Sportlerin des Jahres hatte nach dem Jahreswechsel dort schon einige Einheiten absolviert. "Ich hätte jetzt schon gerne langsam mal Winter. Aber ich habe auf die Wetterprognosen geguckt und es sieht bis Ende Januar nicht so gut aus. Doch in Ruhpolding werden es gute und faire Wettkämpfe", so die 31-Jährige. Zwar schneite es in Ruhpolding auch nicht, aber durch die niedrigen Nachttemperaturen konnten die Organisatoren viel und ausreichend Kunstschnee in der Chiemgau Arena produzieren.

Biathlon: Von der Randsportart zum Boom

Vor 42 Jahren begann der Biathlon-Boom im noch kleinen familiären Stadion am Fuß des Zirmbergs. Damals war Biathlon eine Randsportart, die dann von Jahr zu Jahr immer mehr Zuspruch bekam.

Inzwischen müssen Besucher der Veranstaltung fast ein Jahr im Voraus buchen, um in Ruhpolding für den Biathlon-Weltcup ein Zimmer zu bekommen. Auch die Nachbargemeinden wie Siegsdorf, Inzell oder Reit im Winkl sind so gut wie ausgebucht.