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Ehemaliger ASB-Geschäftsführer klagt gegen Kündigung | BR24

© dpa / picture alliance

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    Ehemaliger ASB-Geschäftsführer klagt gegen Kündigung

    Der ehemalige Landesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Bayern klagt gegen seine Kündigung. Er soll in die Affäre um einen mutmaßlichen millionenschweren Abrechnungsbetrug verwickelt gewesen sein und wurde deswegen entlassen.

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    Der ASB in Bayern sieht sich derzeit schweren Vorwürfen ausgesetzt. Über Jahre hinweg soll der Rettungsdienstleister bei den Krankenkassen Kosten geltend gemacht haben, die gar nicht angefallen waren. Der ehemalige Geschäftsführer soll mit Verantwortlich gewesen sein und wurde deswegen entlassen. Doch gegen die Kündigung zieht er nun vor Gericht.

    Gütetermin angesetzt

    Ein Gütetermin zwischen dem ASB und seinem ehemaligen Geschäftsführer ist nun für den 25. September angesetzt, bestätigte das Arbeitsgericht in Nürnberg. Damit will sich der Kläger gegen seine außerordentliche und fristlose Kündigung zur Wehr setzen.

    ASB räumt Manipulationen längst ein

    Der ASB selbst bestreitet die Manipulationsvorwürfe nicht. Die Organisation hat selbst ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen beauftragt, um die Vorfälle aufzuklären. Dem Zwischenbericht zufolge wurden "ungerechtfertigte Mehrkosten in einem mittleren einstelligen Millionenbereich abgerechnet".

    Ermittlungen laufen

    Fest steht, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gegen zwei Personen wegen Betrugs in einem besonders schweren Fall ermittelt. Offen ist dagegen, ob das Geld privat abgezweigt oder anderweitig beim ASB verwendet wurde.