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E-Scooter in München: 22 Unfälle, 418 Alkoholfahrten | BR24

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Seit Mitte Juni sind E-Scooter auf den Straßen erlaubt. In München gab es seitdem 22 Verkehrsunfälle und zwölf Verletzte - drei davon schwer. Außerdem erwischte die Polizei viele betrunkene Fahrer am Lenker.

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E-Scooter in München: 22 Unfälle, 418 Alkoholfahrten

Erste Bilanz der Münchner Polizei zu E-Scootern: Demnach hat es in der Landeshauptstadt seit Mitte Juni 22 Verkehrsunfälle mit den Rollern gegeben. Zwölf Menschen wurden teils schwer verletzt. Nicht selten sind auch Betrunkene damit unterwegs.

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Seit Einführung der E-Scooter hat es in München 22 Verkehrsunfälle mit den neuen Rollern gegeben, dabei wurden zwölf Personen verletzt, drei von ihnen schwer. Diese Zahlen stellte das Polizeipräsidium heute vor.

Demnach stellten die Beamten bei Kontrollen seit Mitte Juni 418 Betrunkenheitsfahrten fest. Gezählt wurden dabei Fahrten ab 0,3 Promille Blutalkohol, bei denen die Fahrer jedoch fahruntüchtig waren. Das gilt nach der Straßenverkehrsordnung als Straftat und wird angezeigt.

Geldbußen von jeweils 500 Euro

251 Fahrer hatten zwischen 0,5 und 1,1 Promille. Wegen dieser Ordnungswidrigkeit droht ihnen beim ersten Verstoß eine Geldbuße von 500 Euro, ein Monat Führerscheinentzug und zwei Punkte in Flensburg. Manche Fahrer hatten sogar mehr als 1,1 Promille Alkohol im Blut.

© BR/Moritz Steinbacher

E-Scooter-Kontrolle der Polizei in der Münchner Fußgängerzone.

© BR/Moritz Steinbacher

E-Scooter-Kontrolle der Polizei in der Münchner Fußgängerzone.

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E-Scooter-Kontrolle der Polizei in der Münchner Fußgängerzone.

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E-Scooter-Kontrolle der Polizei in der Münchner Fußgängerzone.

Kinder auf dem E-Scooter

Die Beamten stellten außerdem zahlreiche Verstöße gegen das Fahrverbot auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fest, sowie Fahrer, die noch keine 14 Jahre alt waren und deshalb verbotenerweise mit dem E-Scooter unterwegs waren.

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Seit Mitte Juni kontrolliert die Münchner Polizei E-Scooter-Fahrer. Heute hat sie Bilanz gezogen. Demnach hat es in München seit 15. Juni 22 Verkehrsunfälle mit den Rollern gegeben. Zwölf Personen wurden dabei verletzt, drei davon schwer.