BR24 Logo
BR24 Logo
Alles zur Maskenpflicht

E-Roller als Arbeitserleichterung für die Bayreuther Müllabfuhr | BR24

© BR

Ein Mitarbeiter der Bayreuther Müllabfuhr fährt auf seinem E-Roller

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

E-Roller als Arbeitserleichterung für die Bayreuther Müllabfuhr

Die Bayreuther Müllabfuhr ist jetzt - zusätzlich zum Müllwagen - mit E-Scootern unterwegs. Durch die bis zu 20 Stundenkilometer schnellen Roller werden die Mitarbeiter stark entlastet.

Per Mail sharen
© BR

Die Bayreuther Müllabfuhr ist inzwischen elektromobil. Ein E-Scooter erleichtert den Mitarbeitern die Wege zwischen den Grundstücken. Früher mussten die Männer und Frauen täglich bis zu 20 Kilometer laufen.

Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter der Müllabfuhr in Bayreuth: Die Müllfrauen und -männer kommen jetzt mit dem E-Roller. Vor einigen Wochen hatte der Stadtbauhof testweise drei Elektro-Roller in Betrieb genommen.

Erfolgreiche Testphase

Die Vorhut des Müllwagens legt damit die Strecken zwischen den Grundstücken zurück, aus denen sie die Tonnen rollt und auf der Straße platziert. In der Testphase haben die Bauhof-Mitarbeiter die Scooter so zu schätzen gelernt, dass sie nun dauerhaft auf fünf Stück aufgestockt werden.

Arbeitserleichterung - Acht Kilometer weniger zu Fuß

Lothar Ziegler, Leiter des Stadtbauhofs, sagt im BR-Interview, es gehe nicht um Zeitersparnis, sondern darum, den Müllleuten die Arbeit zu erleichtern. Die Müllfrauen und -männer müssen täglich zwischen 15 und 20 Kilometer zu Fuß zurücklegen. Mit dem Roller sparen sie rund sieben bis acht Kilometer ein. Das sei vor allem für die älteren Mitarbeiter eine große Hilfe bei der körperlich sehr anstrengenden Tätigkeit, betont Ziegler. 

Vollservice erschwert Arbeit

In Bayreuth profitieren die Bürger vom sogenannten Vollservice. Die Müllfrauen und -männer holen die Tonnen nicht nur aus den Grundstücken. Wenn der Müllwagen durchgefahren ist, bringen sie sie auch wieder zurück in die Einfahrten und Hinterhöfe. Das bedeutet für die Mitarbeiter, dass sie jede Runde zweimal zurücklegen müssen, was die vielen Kilometer am Tag erklärt.

2.000 Euro pro Roller eine "gute Investition"

Die schwarz-orangen Elektro-Roller sind mit Licht, Klingel und Tachometer ausgestattet und für die Straße zugelassen. Sie können maximal 20 Stundenkilometer schnell fahren und verfügen über rund 0,4 PS. Auf Fahrradwegen und Straßen dürfen sie unterwegs sein, nicht allerdings auf Gehwegen. Der Akku reicht für einen Arbeitstag und wird über Nacht im Bauhof aufgeladen. Die Anschaffungskosten pro Roller liegen bei 2.000 Euro. "Eine gute Investition", findet Harald Gebhard, der seit 26 Jahren für die Bayreuther Müllabfuhr arbeitet. "Seit wir die Roller haben, geht es meinen Füßen deutlich besser."

Sendung

Mittags in Franken

Von
  • Anja Bischof
Schlagwörter