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Dutzende Tiere sterben bei Großfeuer in Malgersdorf | BR24

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Großfeuer in Malgersdorf

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Dutzende Tiere sterben bei Großfeuer in Malgersdorf

Bei einem Großbrand auf einem Bauernhof in Malgersdorf im Landkreis Rottal-Inn sind etwa 50 Kälber und Rinder gestorben. Es entstand ein Schaden von weit mehr als einer Million Euro.

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Dutzende tote Rinder und Kälber sowie ein Millionenschaden, so lautet die Bilanz eines Großbrands auf einem Bauernhof in Malgersdorf im Landkreis Rottal-Inn. Die Löscharbeiten vor Ort dauerten auch am Mittag noch an. Inzwischen wurde damit begonnen, Teile der Brandruine mit einem Bagger einzureißen, um an weitere Glutnester heranzukommen.

Rinder und Kälber bei Großbrand verendet

Gegen 1.30 Uhr wurde die Einsatzzentrale alarmiert, dass es in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Engersöd, einem Ortsteil von Malgersdorf, brennt. Daraufhin rückten rund 200 Einsatzkräfte aus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren standen weite Teile des Einödhofes bereits in Flammen, so Feuerwehr Einsatzleiter Xaver Aigner im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. In den Stallungen waren etwa 150 Rinder und Kälber, etwa 50 davon verendeten.

Nachbarn öffnen Höfe für gerettete Kühe

Laut Polizei liefen zahlreiche Tiere verstört herum und mussten eingefangen werden. Auch ein Tierarzt wurde hinzugerufen. Dutzende Tiere konnten in der Nacht zum Sonntag gerettet werden. Benachbarte Bauern öffneten noch in der Nacht ihre Ställe, um die geretteten Rinder aufzunehmen, so Feuerwehreinsatzleiter Aigner im BR.

Brandursache ist noch nicht bekannt

Menschen wurden nicht verletzt, die brennenden Scheunen und Silos wurden aber völlig zerstört. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Passau hat die Ermittlungen übernommen.