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Zollfahrzeug

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    Durchsuchungen auch in Würzburg

    Rund 1.100 Zollbeamte durchsuchten in dieser Woche im ganzen Bundesgebiet Bauunternehmen wegen des Verdachts gewerbsmäßiger, illegaler Beschäftigung.

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    Insgesamt wurden deutschland- und europaweit 100 Objekte kontrolliert. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main jetzt dem BR mitteilte, wurden im Zuge dieser Ermittlungen auch Firmen im Bereich Würzburg durchsucht. Ob es Festnahmen in Bayern gab, wurde nicht bekannt.

    Eine der größten Kontrollen im Bundesgebiet

    Die Staatsanwaltschaft will sich erst in den nächsten Tagen dazu äußern. Bekannt wurde, dass gegen rund 30 Personen wegen illegaler Beschäftigung und Hinterziehung von Sozialversicherungsabgaben und Steuern ermittelt wird. Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, vom Rhein-Main-Gebiet aus über ein Firmengeflecht Scheinrechnungen in einem Umfang von rund 83 Millionen Euro gegen Provision erstellt und weiterverkauft zu haben. Hierdurch sollen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern in Höhe von rund 38 Millionen Euro hinterzogen worden sein. Die eingesetzte Soko "Blattgold" konnte Geschäftsunterlagen und Vermögenswerte in Firmen in ganz Deutschland sicherstellen.