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Durchsuchung beim Jagdverband wegen Untreue-Vorwürfen | BR24

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Nach einer Anzeige gegen den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) wegen Veruntreuung von Verbandsgeldern haben Ermittler Akten beschlagnahmt. Laut Staatsanwaltschaft München wird auch gegen den Ex-Schatzmeister ermittelt.

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Durchsuchung beim Jagdverband wegen Untreue-Vorwürfen

Nach einer Anzeige gegen Jürgen Vocke, den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), wegen Veruntreuung von Verbandsgeldern, haben Ermittler Akten beschlagnahmt. Laut Staatsanwaltschaft München wird auch gegen den Ex-Schatzmeister ermittelt.

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Die Staatsanwaltschaft München I bestätigte, die BJV-Geschäftsstelle in Feldkirchen im Landkreis München durchsucht zu haben. Laut Verband wurden mehrere Akten und digitale Dateien gesichtet und mitgenommen.

Die Aktion habe sich nicht gegen den Verband, sondern nur gegen die beiden Funktionsträger gerichtet, sagte ein Sprecher. Sowohl Präsident Vocke als auch der ehemaliger Schatzmeister wollten sich nicht äußern.

Anzeige gegen Jürgen Vocke

BJV-Präsident Jürgen Vocke war kürzlich von einem BJV-Mitglied wegen Untreue und Unterschlagung angezeigt worden. In der Anzeige geht es um private Auslagen, den Dienstwagen und die Beschäftigung seiner Tochter bei einem mit dem BJV verbundenen Unternehmen.

Der 76-jährige Vocke ist seit 25 Jahren BJV-Präsident und saß zehn Jahre lang für die CSU im Landtag. Am 26. Oktober will der Verband zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im oberbayerischen Schrobenhausen zusammenkommen. Bisher ist geplant, dass sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.