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Durchbruch für Museums-Erweiterung in Mödlareuth | BR24

© picture-alliance/dpa

Ehemalige Grenze zwischen BRD und DDR in Mödlareuth

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    Durchbruch für Museums-Erweiterung in Mödlareuth

    Nach über zehnjähriger Diskussion und Planung ist jetzt der Durchbruch für die notwendige Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth gelungen: Nun kann ein lange geplanter europaweiter Architektenwettbewerb starten.

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    2021 soll mit dem Bau begonnen werden, teilte Landrat Oliver Bär (CSU) in Mödlareuth mit. Die Erweiterung des bundesweit einzigartigen Museums wird nach bisherigen Planungen rund zwölf Millionen Euro kosten. Der Bund hat bereits 5,5 Millionen Euro zugesagt, und auch im künftigen Doppelhaushalt des Freistaats sind 5,5 Millionen Euro vorgesehen.

    Landrat: "Einzigartiges" Mödlareuth

    Jährlich besuchen rund 80.000 Menschen aus der ganzen Welt das Museum in dem ehemals geteilten Dorf Mödlareuth.

    "Mödlareuth ist absolut einzigartig. Mödlareuth ist von nationaler Bedeutung. Denn einen Ort, der außerhalb Berlins geteilt worden ist, gibt es nur hier. Hier kann man bewußt erleben, wie perfide die Teilung war, wie perfide das System war, und (…) auch Brüder voneinander getrennt hat." Landrat Oliver Bär im BR-Interview

    Architektenwettbewerb selbst vorbereitet

    Bereits 2009 - bei den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Mauerfall - hatte der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) eine Erweiterung in Aussicht gestellt. Doch die Planungen, an den verschiedenste Behörden und Institutionen von Bund, Bayern und Thüringen beteiligten sind, wurden mehrfach überarbeitet. Um den Prozess zu beschleunigen, hat der Museums-Zweckverband den seit längerem geplanten Architektenwettbewerb selbst vorbereitet.

    Architekten aus ganz Europa beteiligt

    Ab morgen haben Architekten aus ganz Europa einen Monat Zeit, sich zu bewerben. Mitte März wird dann endgültig festgelegt, welche Büros am Wettbewerb beteiligt sind. Im Zeitraum von Oktober bis November soll dann das Ergebnis des Architektenwettbewerbs feststehen, so Landrat Bär.

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