Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

DUH prüft Klagen gegen Würzburg und Nürnberg | BR24

© pa/dpa

DUH prüft Klagen gegen Würzburg und Nürnberg

Per Mail sharen

    DUH prüft Klagen gegen Würzburg und Nürnberg

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) prüft weitere Klagen gegen Kommunen wegen Überschreitungen der Konzentration von Stickstoffdioxid aus Dieselmotoren. Der Fokus liegt dabei auch auf Würzburg und Nürnberg.

    Per Mail sharen

    DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch erklärte in Berlin, dass man gerade konkret Klagen gegen Würzburg und Nürnberg prüfe.

    "Vielerorts Belastungswerte verschwiegen"

    In Bayern habe die DUH ermittelt, dass dort vielerorts hohe Belastungswerte verschwiegen worden seien, sagte Resch. Die DUH habe daraufhin mehrfach Klagen angedroht und Werte von den Kommunen nachgeliefert bekommen. Auf deren Basis werde nun entschieden, ob weitere Rechtsmittel eingesetzt würden. Vor einer Klage würden die Stadtverwaltungen allerdings aufgefordert, gemeinsam mit der DUH eine Lösung für die Belastungen zu suchen.

    Es ist noch Raum für Klagen

    Bislang klagt die DUH in 34 Städten auf Einhaltung der Luftgrenzwerte, insgesamt wolle man maximal in 40 Städten klagen, sagte Resch weiter. Wegen der Klagen ist bereits in Hamburg ein punktuelles Fahrverbot für ältere Diesel-Kfz erlassen worden, Stuttgart soll Anfang 2019 folgen.

    Mehr zum Thema
    • #fragBR24: Wer ist die Deutsche Umwelthilfe?
    • Umwelthilfe wirbt für dunkelblaue Plakette
    • Umwelthilfe will Söder vor Gericht bringen
    Sendung

    Nachrichten

    Autor
    • BR24 Redaktion
    Schlagwörter