| BR24

 
 

Bild

THW und Wasserwacht üben Eisrettung
© BR/Nathalie Stüben

Autoren

Christine Gaupp
Nathalie Stueben
© BR/Nathalie Stüben

THW und Wasserwacht üben Eisrettung

Gerade jetzt, wo die Temperaturen zwischendurch mal gestiegen sind, ist es besonders gefährlich auf den zugefrorenen Seen. Denn vielfach ist das Eis nicht mehr tragfähig.

Wenn das Eis unter den Füßen bricht

Es ist die Horrorvorstellung schlechthin: Das Eis unter den Füßen bricht, jeder Versuch, sich zu retten, scheitert. Im eisigen Wasser setzt innerhalb von Minuten die Feinmotorik aus, dann erlahmen die Muskeln. Wenn keine Hilfe kommt, geht die eingebrochene Person unter und ertrinkt. Allein in Stadt und Landkreis Rosenheim rückt die Wasserwacht im Schnitt fünf bis sechs Mal pro Saison aus, um das zu verhindern.

Am Happinger See in Rosenheim haben THW, Wasserwacht und Feuerwehr am Wochenende geübt, jemanden aus dem Eis zu retten. Und sie haben auch erklärt, was zu tun ist, wenn nicht sofort Hilfe vor Ort ist.

"Wenn man ins Eis eingebrochen ist, ist es ideal, dass man ruhig bleibt, schaut, dass man nicht unters Eis gerät. Mantel ausziehen, weil der einen runterzieht und eben auf sich aufmerksam machen." Stefan Braun von der Kreiswasserwacht Rosenheim

Am allerbesten ist es allerdings, Eisflächen gar nicht erst zu betreten. Es sei denn, die Gemeinde hat sie ausdrücklich freigegeben.