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Druckerei schließt: Job-Abbau beim "Nordbayerischen Kurier" | BR24

© picture alliance/dpa

Druckerei einer Zeitung

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    Druckerei schließt: Job-Abbau beim "Nordbayerischen Kurier"

    Der "Nordbayerische Kurier" wird in Zukunft nicht mehr in Bayreuth gedruckt, sondern in Hof. Das hat der Geschäftsführer bei einer Mitarbeiterversammlung bekanntgegeben. 50 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz.

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    Der Druckbetrieb in Bayreuth werde Ende April kommenden Jahres eigestellt, heißt es in der heutigen Ausgabe des "Nordbayerischen Kuriers". Das hat Geschäftsführer Serge Schäfers in einer Mitarbeiterversammlung bekannt gegeben. Das bedeutet, dass 50 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren werden. Zusammen mit den Gewerkschaften wurde bereits im Vorfeld ein Sozialtarifvertrag vereinbart. Weitere Einzelheiten will der Geschäftsführer in Kürze mit dem Betriebsrat besprechen.

    Als Grund für die Schließung der Druckerei nannte der Geschäftsführer die geringere Nachfrage nach Print-Medien. In Bayreuth werden derzeit vor allem Zeitungen, Beilagen und Sonderwerbeformen gedruckt.

    "Durch die zunehmende Verlagerung der Nachfrage von Print- zu Onlineprodukten war es dem Unternehmen nicht mehr möglich, die jährlichen Verluste der Druckerei zu verringern." Serge Schäfers, Geschäftsführer Nordbayerischer Kurier

    Chancen sieht Schäfers im Ausbau der digitalen Angebote der Tageszeitung. Auf die redaktionellen Inhalte und die Werbeangebote werde die Schließung der Druckerei keinen Einfluss haben, betonte er. Die Hofer Tageszeitung "Frankenpost", die zur Südwestdeutschen Medien-Holding (SWMH) gehört, hatte den "Nordbayerischen Kurier" im Sommer 2016 übernommen. Im Zuge der Übernahme hatten bereits etwa 50 der 225 Mitarbeiter ihre Jobs verloren.