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Foto von E-Mail-Posteingang
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BR24 Redaktion
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Am 15. Januar sei beim OLG Bamberg eine E-Mail eingegangen, in der behauptet wurde, im Gericht befinde sich ein Sprengsatz mit Zünder. Daraufhin durchsuchte die Polizei das Gebäude mit Spürhunden, fand aber keine Bombe. Die Hintergründe sind noch unklar, so der Justizsprecher.

Auch in Nürnberg und München sind Mitte Januar entsprechende Schreiben eingegangen. In Nürnberg war der Justizpalast deswegen abgeriegelt worden. Größere Auswirkungen hatte die Drohung allerdings nicht, so der Nürnberger Justizsprecher Friedrich Weitner.

Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen für alle bundesweit 78 Fälle dieser Art übernommen. In Bayern wurden 13 Fälle bekannt, so ging auch beim OLG München eine ähnliche Drohung ein, sagte eine Sprecherin.

"Süddeutsche Zeitung" und NDR hatten berichtet, die Schreiben seien mit "Nationalsozialistische Offensive", "NSU 2.0" oder "Wehrmacht" unterzeichnet worden.

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Regionalnachrichten Franken vom 14.03.2019 - 17:00 Uhr