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Drohnenführerschein: neue Regeln für Drohnenpiloten | BR24

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Wer Drohnen fliegen lassen will, braucht in der EU seit Jahresbeginn einen Drohnenführerschein. Der sogenannte EU-Kompetenznachweis A1/A3 kann vorerst kostenlos und online beim Luftfahrtbundesamt abgelegt werden.

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Drohnenführerschein: neue Regeln für Drohnenpiloten

Seit Jahresanfang gelten neue Regeln für das Fliegen von Drohnen. Das neue Gesetz hat aber eine Vielzahl von Ausnahmen und Sonderregeln. Die wenigsten Hobby-Drohnenpiloten kennen sich damit aus.

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Von
  • Constanze Schulze

Wer darf wo, wann, fliegen? Wo bekomme ich einen Drohnenführerschein? Für welche Drohnen brauche ich überhaupt einen Führerschein? Die wenigsten Hobby-Drohnenpiloten kennen sich damit aus, weiß Jasper Heyden von der Drohnenschule Nürnberg. Heyden ist Spezialist, bundesweit leitet er 18 Drohnenschulen - unter anderem auch in Nürnberg. Er weiß worauf es ankommt.

Führerschein notwendig für fast alle Drohnen

Auch draußen im Nirgendwo gelten klare Vorschriften. Wer seine Drohne in EU-Staaten starten will, benötigt seit Jahresbeginn einen EU-Kompetenznachweis A1 oder A3, den sogenannte kleine Drohnenführerschein. „Der kleine Führerschein ist für den Großteil der Drohnen notwendig, sobald die Drohne über 500 Gramm wiegt, bei einer Bestandsdrohne. Zurzeit gibt es nur Bestandsdrohnen, weil es noch keine zertifizierten Drohnen gibt, sobald ich also über 500 Gramm bin, benötige ich den Führerschein“, so der Drohnenfluglehrer.

Online-Test beim Luftfahrtbundesamt

Dafür reicht ein Online Test beim Luftfahrtbundesamt. Die Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen, die innerhalb von 30 Minuten beantwortet werden müssen. Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden. Der große Vorteil: vorläufig ist das Ganze kostenlos. Jasper Heyden rät daher, möglichst schnell den Schein abzulegen:„Der kleine Führerschein ist in A1 und A3 unterteilt. A3 heißt, ich bin mitten auf dem Feld, dann darf ich Drohnen bis 25 Kilo fliegen. Vorher musste ich ab 5 Kilo für jedes Bundesland eine eigene Genehmigung haben, die je nach Bundesland zwischen 50 und 350 Euro gekostet hat.“

Welche Höhe ist erlaubt?

Der Schein gilt in EU- Staaten, danach darf man 120 Meter hochfliegen. Heyden weist allerdings auf eine Ausnahme hin: Es darf 15 Meter höher geflogen werden als die vorhandenen Strukturen. „Also wenn ich z.B. eine Windanlage inspizieren soll, darf ich, wenn die Windanlage 160 Meter hoch ist, 175 Meter hoch fliegen in einem Umkreis von 50 Metern um die Windanlage, was vorher eine sehr komplizierte Genehmigung war.“ Natürlich ist bei so etwas Voraussetzung, dass eine Erlaubnis des Windrad Besitzers vorliegt.

Mindestalter: 16 Jahre

Das Mindestalter, um den EU- Kompetenznachweis erwerben zu können, ist 16 Jahre. Auch mit dem Schein in der Tasche gilt jederzeit: der Pilot muss immer Sichtkontakt halten und darf die Drohne nicht aus den Augen verlieren.

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