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Drohne kracht gegen Olympiaturm | BR24

© Claudia Mrosek

Fliegende Drohne

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    Drohne kracht gegen Olympiaturm

    Gefährlicher Zwischenfall mit einer Drohne in München: Ende Oktober war ein Fluggerät in 180 Metern Höhe gegen eine Scheibe des Olympiaturms geprallt und abgestürzt. Die Drohne schlug neben einer Familie mit zwei Kindern auf den Boden.

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    Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls am 30. Oktober hätten sich rund 400 Menschen im näheren Umfeld des Olympiaturms aufgehalten, wie die Polizei heute mitteilte. Der Drohnen-Pilot konnte den Angaben zufolge gestellt werden. Gegen den 36-Jährigen wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Luftraums ermittelt.

    Familie hatte großes Glück

    Der Polizei zufolge war das 1,7 Kilogramm schwere Fluggerät gegen eine Scheibe des Drehrestaurants im Olympiaturm geflogen. Der Pilot hatte offenbar versucht, mit der Drohne Aufnahmen vom Innenraum des Lokals zu machen. Eine Familie mit zwei Kindern hatte großes Glück: Die Drohne stürzte nur wenige Meter neben ihnen ab.

    Auf dem gesamten Münchner Olympiagelände gilt eigentlich ein generelles Verbot für den Betrieb von motorisierten Flugmodellen. Den Piloten erwartet im Fall einer Verurteilung eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

    Flugsicherung schlägt Alarm

    Die Zahl der gefährlichen Vorfälle mit Drohnen im deutschen Luftraum hat sich in diesem Jahr verfünffacht. Von Januar bis Oktober seien bereits 61 Fälle registriert worden, in denen Drohnen bemannten Fliegern gefährlich nahe gekommen seien, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) heute mit. Im gesamten Jahr 2015 waren es nur 14 derartige Zwischenfälle.

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    Von
    • Thomas Frank
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