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Dreirad "falsch geparkt": Bonbon-Bußgeld für Dreijährige | BR24

© picture-alliance/dpa

Dreirad (Symbolbild)

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    Dreirad "falsch geparkt": Bonbon-Bußgeld für Dreijährige

    Eine Dreijährige aus Bad Brückenau hatte ihr Dreirad nachts auf der Straße gelassen. Polizisten stellten es an den Rand und schrieben eine nicht ernst gemeinte Verwarnung. Tags darauf erschien das Mädchen bei der Polizei, um das "Bußgeld" zu zahlen.

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    Streifenbeamte in Bad Brückenau bemerkten nachts ein Dreirad auf der Straße und erlaubten sich daraufhin einen Scherz: Nachdem die Polizisten das Dreirad von der Straße getragen hatten, brachten sie einen Verwarnungszettel wegen Falschparkens an. In das vorgesehene Feld für die Geldbuße trugen die Beamten keinen Geldbetrag, sondern "eine Tüte Bonbons" ein.

    "Verwarnung" aus erzieherischen Gründen

    "Uns ging es da nicht darum, dass die Verwarnung bezahlt wird, sondern vielmehr um den erzieherischen Effekt", sagte Polizist Frederic Keller im BR-Interview. Das Dreirad hatte keine Beleuchtung oder Reflektoren und stand laut Polizei mitten auf der Straße, was durchaus zu einer Gefahrenquelle werden könnte.

    Mädchen begleicht die Strafe

    Das scherzhaft gemeinte "Bußgeld" blieb aber nicht unbezahlt: Die Familie, samt dreijähriger "Falschparkerin" erschien am nächsten Tag auf der Dienststelle der Polizei und brachte Süßigkeiten vorbei. Da die Streifenbeamten, die den Verwarnungszettel zuvor ausgestellt hatten, zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst waren, wollen sie in den nächsten Tagen dem kleinen Mädchen einen Besuch abstatten.

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