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Vier weitere bayerische Kommunen überschreiten Corona-Grenzwert | BR24

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Stadt Schweinfurt

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    Vier weitere bayerische Kommunen überschreiten Corona-Grenzwert

    Die Zahl der bayerischen Corona-Hotspots steigt auf zehn: Laut Landesamt für Gesundheit haben nun Stadt und Kreis Schweinfurt sowie der Kreis Rottal-Inn den Grenzwert bei Neuinfektionen überschritten. Auch Augsburg liegt nach eigenen Angaben darüber.

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    Die Corona-Lage in Bayern verschärft sich weiter: Vier weitere Kommunen haben den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Schweinfurt bei 54,28, im Landkreis Schweinfurt bei 51,11 und im Landkreis Rottal-Inn bei 52,67.

    Auch die Stadt Augsburg teilte am Abend mit, dass die 7-Tage-Inzidenz inzwischen über den Grenzwert auf mittlerweile 58,05 gestiegen ist. Das LGL wird den Wert erst am Mittwoch entsprechend anpassen.

    Damit steigt die Zahl der Corona-Hotspots auf zehn: Den Grenzwert zuvor überstiegen haben bereits die Städte München (aktueller Inzidenzwert: 53,7), Rosenheim (72,38), Memmingen (58,96) sowie die Landkreise Fürstenfeldbruck (66,12) und Berchtesgadener Land (65,14). Der Landkreis Regen weist mit 86,55 derzeit den höchsten Inzidenzwert in Bayern auf.

    Viele Kommunen bereits über dem Warnwert.

    Über dem Warnwert von 35 liegen laut dem Landesamt für Gesundheit auch die Städte Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt und Amberg sowie die Landkreise München, Rosenheim, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Unterallgäu, Neu-Ulm, Dachau und Ebersberg.

    Strengere Regeln beim Feiern und Maskenpflicht

    Die Corona-Hotspots in Bayern, die den Grenzwert von 50 überschritten haben, haben mit teils drastischen Maßnahmen reagiert. So wird in Teilen der Münchner Innenstadt wieder das Tragen von Masken Pflicht. Auch Augsburg hat nach der Überschreitung des Grenzwerts eine Maskenpflicht im Freien in bestimmten Bereichen der Innenstadt angeordnet. In Memmingen wird dazu "dringend geraten".

    Außerdem dürfen sich in den meisten betroffenen Hotspots nur noch maximal fünf Personen privat treffen. Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird vielerorts innen auf 25, außen auf 50 beschränkt. In Wirtshäusern ist es am späteren Abend nicht mehr erlaubt, Alkohol auszuschenken oder zum Mitnehmen zu verkaufen.

    Für Schüler an weiterführenden Schulen gilt ab der fünften Jahrgangsstufe eine Maskenpflicht. Im Landkreis Regen und im Landkreis Berchtesgadener Land müssen die Schulklassen wieder geteilt werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Die Schüler müssen dann teilweise zu Hause bleiben und von dort via Internet am Unterricht teilnehmen.

    Mehr als 700 neue Infektionen

    Insgesamt sind seit gestern nach Angaben des Landesamts für Gesundheit 755 neue Corona-Fälle in Bayern gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Bayern liegt bei 29,45. Die meisten Neuinfektionen gab es mit 307 Fällen im Regierungsbezirk Oberbayern. Außerdem sind seit gestern vier Menschen in Bayern gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

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