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Drei Tote in Starnberg: Polizei vermutet Sohn als Täter | BR24

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In einem Starnberger Einfamilienhaus haben Ermittler drei Tote gefunden. Sie entdeckten eine 60 Jahre alte Frau und ihren 64 Jahre alten Mann sowie den erwachsenen Sohn erschossen in dem Anwesen.

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Drei Tote in Starnberg: Polizei vermutet Sohn als Täter

Nach der Entdeckung von drei Toten in einem Haus in Starnberg vermutet die Polizei, dass ein 21-jähriger Mann seine 60 und 64 Jahre alten Eltern und anschließend sich selbst tötete. Laut BR-Informationen haben die Opfer Schusswunden.

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In einem Haus in Starnberg sind am Sonntag drei Tote gefunden worden. Nach Informationen der Polizei handelt es sich um das Ehepaar, das in dem Haus lebte, und dessen Sohn.

Die Polizei geht von einer Gewalttat aus: Vieles deute darauf hin, dass der 21-jährige Sohn seine 60 und 64 Jahre alten Eltern erschossen habe und anschließend sich selbst tötete, sagte ein Polizeisprecher dem BR.

Tote wiesen Schussverletzungen auf

Angehörige hatten sich an die Polizei gewandt, weil sie schon seit mehreren Tagen keinen Kontakt zu ihren Eltern hatten aufnehmen können. So wurde gestern die Wohnung geöffnet. Nach BR-Informationen wiesen die Toten Schussverletzungen auf. Vor Ort wurden zwei Faustfeuerwaffen als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt.

Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt, Motiv noch unklar

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II hat die Kripo Fürstenfeldbruck die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit werden die drei Toten im Institut für Rechtsmedizin obduziert. Zum Motiv der Tathandlung können nach Informationen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Der Bayerische Rundfunk berichtet - vor allem wegen möglicher Nachahmer-Effekte - in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer die zuständige Redaktion sieht es durch die Umstände der Tat geboten. Sollten Sie selbst Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Beratung erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.