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Drei neue Deiche: Hochwasserschutz im Landkreis Deggendorf | BR24

© RMD Wasserstraßen GmbH

Karte vom Polder Steinkirchen bei Deggendorf

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    Drei neue Deiche: Hochwasserschutz im Landkreis Deggendorf

    Der Hochwasserschutz im Landkreis Deggendorf kommt voran: Im Polder Steinkirchen wurden drei neue Deiche und ein Schöpfwerk fertiggestellt. Somit ist die 2013 überschwemmte Ortschaft Fehmbach vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt.

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    An der Donau bei Deggendorf, im Polder Steinkirchen, wurden drei neue Deiche und ein neues Schöpfwerk fertiggestellt. Die RMD Wasserstraßen GmbH hat das bekannt gegeben. Damit ist der Ort Fehmbach (Lkr. Deggendorf) vor einem 100-jährlichen Donau-Hochwasser geschützt, heißt es. Auch in Steinkirchen-Bergham und Natternberg - ebenfalls im Kreis Deggendorf - gibt es Fortschritte: Hier fehlen nur noch kurze Strecken, dann sind auch diese Ortschaften vor einem 100-jährlichen Hochwasser sicher.

    Fast vier Kilometer Deich in zwei Jahren

    Wie es heißt, waren die bestehenden Deiche bisher auf ein 30-jährliches Hochwasser ausgelegt. Insgesamt wurden in den letzten beiden Jahren knapp 3,7 Kilometer Deiche mit einer Höhe von bis zu fünf Metern komplett neu gebaut. Die Gesamtlänge setzt sich aus den Deichen Natternberg-Ort (1,5 km), Fehmbach (1 km) und Bergham (1,2 km) zusammen.

    17 Millionen Euro für Deiche und Schöpfwerk

    Die drei Deiche im Landkreis Deggendorf wurden schneller realisiert als geplant, wie es heißt. Die Kosten belaufen sich für die drei Deiche inklusive dem Schöpfwerk Fehmbach auf 17 Millionen Euro. Im Rahmen des Donauausbaus auf der Strecke zwischen Straubing und Vilshofen (Lkr. Passau) werden Deiche auf ein 100-jährliches Hochwasser ausgebaut.

    Gesamtkosten: eine Milliarde Euro

    Die Gesamtkosten dieser Maßnahmen auf der Strecke belaufen sich auf rund eine Milliarde Euro, wie es von einem Sprecher heißt. Bisher sind schon knapp 200 Millionen Euro verbaut worden. So sind bereits unter anderem die Städte Straubing, Bogen, Irlbach oder Vilshofen vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt. Weitere 150 Millionen Euro werden aktuell südlich der Isarmündung verbaut.