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Drei Jungen folgen Blutspur - und werden zu Lebensrettern | BR24

© mauritius-images

Ein Waldgebiet in Bayern (Symbolbild)

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    Drei Jungen folgen Blutspur - und werden zu Lebensrettern

    In Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) haben drei Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren einem Gärtner das Leben gerettet, weil sie seiner Blutspur in einen Wald folgten. Ohne die Hilfe der Jugendlichen wäre der Mann wohl verblutet.

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    Weil drei Jugendliche auf einem Weg Blutspuren bemerkten, konnten sie einem 58-jährigen Mann das Leben retten.

    Jugendliche reagierten sofort

    Die 15- und 16-jährigen Jungen kamen gerade vom Sportunterricht im Penzberger Nonnenwaldstadion, als sie das Blut sahen. Sie folgten den Spuren in den angrenzenden Wald und entdeckten den stark blutenden Mann unterhalb eines Abhangs, wie die Polizei mitteilte.

    Die Schüler informierten sofort Polizei und Rettungsdienst. Sie blieben bei dem Mann, bis er medizinisch versorgt werden konnte. Wenn sie ihn nicht gefunden hätten, wäre der Verletzte nach Einschätzung der Polizei wohl verblutet.

    Mann durch Motorsäge verletzt

    Der 58-jährige Gärtner hatte sich einige Tage zuvor bei Arbeiten mit einer Motorsäge selbst am Bein verletzt. Die Wunde verheilte eigentlich bereits. Als sie aber am Montag wieder aufplatzte, erlitt der Mann offenbar einen Schock, so dass er durch den Wald irrte, wie die Polizei vermutet, und schließlich einen Abhang hinunterstürzte.