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Bildrechte: BR-Studio Franken/Vera Held

Auch der Triathlon in Roth ist Corona zum Opfer gefallen. Aber die Macher des Challenge haben zum Jahresende den Challenge Run ausgeschrieben: Einen weltweiten virtuellen Lauf bei dem jeder mitmachen kann.

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"Dreams can not be cancelled": Laufen für das Challenge-Gefühl

Der Langdistanztriathlon Challenge Roth: abgesagt. Wegen Corona. Wie alles andere in diesem Jahr auch. Aber: "Träume kann man nicht absagen", ist die Überzeugung des Challenge-Teams. Und so war der "Dreams Run" geboren, virtuell und coronakonform.

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Von
  • Vera Held

Lange habe sie überlegt, wie sie dieses Gefühl beschreiben kann, das wegen Corona in vielen Sportlern steckt, erzählt Kathrin Walchshöfer-Helneder, Geschäftsführerin von Team Challenge. Viele mussten ihren Traum, beim Langdistanztriathlon in Roth zu starten, erst einmal verschieben. Aber eben nur verschieben. So kam Kathrin Walchshöfer-Helneder auf den Slogan: "Dreams can not be cancelled" – Träume kann man nicht absagen.

Damit traf das Challenge-Team nach eigenen Angaben mitten ins Herz der Athleten. "Das ist genau das, was den Zeitgeist trifft. Und das gilt nicht nur für den Sport, sondern auch für andere Lebensbereiche", ist Walchshöfer-Helneder überzeugt.

Internationaler und virtueller Lauf

Ein virtueller Lauf, der "Dreams Run", füllt diesen Slogan nun mit Leben. Zwischen dem 30. Dezember und dem 2. Januar gehen die Läufer an den Start. Sie konnten sich im Vorfeld für fünf, zehn oder 21,1 Kilometer anmelden. Insgesamt 3.600 Sportler aus 43 Nationen haben das getan.

Zeitmessung per App

Die Zeit- und Streckenmessung funktioniert via GPS und einer App, die sich die Sportler auf ihrem Handy installieren müssen. Die Läufer können dann zwischen 30. Dezember und 2. Januar starten, wann und wo sie möchten. Sobald die Strecke absolviert ist, stoppt die App die Zeitmessung. Dann können die Athleten auch nachsehen, wie schnell die anderen Läufer waren.

"Zum Jahreswechsel möchten wir den Sportlern mit einem virtuellen Lauf emotionale Momente bescheren, die in der jetzigen Zeit möglich sind und die Gesundheit der Beteiligten nicht gefährden." Felix Walchshöfer, Challenge Roth

Athleten unterstützen den Challenge Roth

Das Challenge-Team ist überwältigt von der Unterstützung durch die Athleten. Denn auch die passende Dreams-Kollektion findet guten Absatz. Viele laufen und kaufen, um dem Challenge Roth zu helfen. "Das sind aktuell unsere einzigen Einnahmen", erklärt Kathrin Walchshöfer-Helneder. Damit kommt das Team finanziell über zwei weitere Monate.

Challenge Roth 2021 in Planung

Wie es für den Challenge Roth im kommenden Jahr aussieht, kann das Tirathlon-Team noch nicht sagen. "Wir planen für 2021, weil wir müssen und wollen", sagt Kathrin Walchshöfer-Helneder. Das Design für Medaillen und Finisher-Shirts ist bereits abgesegnet. Ein Hygienekonzept ist in Arbeit. "Wir fahren auf Sicht", so die Challenge-Chefin. Sie bleiben flexibel, reagieren auf aktuelle Entwicklungen und hoffen auf den Challenge Roth 2021.

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