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Dramatische Rettungsaktion: Wanderin aus 50 Metern abgestürzt | BR24

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50 Meter abgestürzt: Wanderin schwer verletzt gerettet

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Dramatische Rettungsaktion: Wanderin aus 50 Metern abgestürzt

Eine Bergwanderin ist am Wochenende auf dem Hammerstielsteig bei Berchtesgaden rund 50 Meter über einen Steilhang abgestürzt. Der Bergwacht Marktschellenberg und der Besatzung des Rettungshubschraubers "Christophorus 6" gelang es, sie zu retten.

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Die ältere Frau ist nach Angaben der Bergwacht schwer verletzt. Sie war am Samstag auf dem Hammerstielsteig nahe der Kugelmühle unterwegs, als sie an der Hammerstiel-Wand rund 50 Meter über einen Steilhang in die Tiefe stürzte. Ein Begleiter setzte einen Notruf ab.

Bergretter seilen sich ab

Die Bergwacht musste die genaue Einsatzstelle im steilen Waldgelände nordöstlich der Almbachklamm erst suchen, um zur Verletzten zu gelangen. Sie seilten sich zur Unfallstelle ab und versorgten die Frau medizinisch, wobei auch ein Notfallsanitäter mit im Einsatz war.

Die Frau wurde aus dem Wald auf eine Lichtung getragen, damit sie der zu Hilfe gerufene Salzburger Rettungshubschrauber "Christophorus 6" am Bergetau aufnehmen kann. Die Schwerverletzte wurde ins Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen.

Erst letztes Wochenende waren in den Berchtesgadener Alpen zwei Bergsteiger zu Tode gekommen. Bei einer Bergtour zur Gotzenalm rutschte ein 83-Jähriger aus und fiel 70 Meter in die Tiefe. Ein 51-Jähriger verunglückte am Watzmann. Für beide Männer kam jede Hilfe zu spät.

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Bayerische Bergwacht: Zahl tödlicher Unfälle gleichbleibend

Laut Zahlen der Bergwacht Bayern müssen die Retter immer öfter ausrücken, um Wanderer zu retten. Demnach hat sich die Zahl der Bergwacht-Einsätze im Sommer von 2006 bis 2018 von rund 1.580 auf rund 3.070 fast verdoppelt. Die Zahl der Bergtoten ist in Bayern jedoch gleichbleibend. Jährlich enden Bergunfälle für 80 bis 100 Menschen tödlich.

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Der Boom im Bergsport hat 2018 zu einem Einsatzrekord der Bergwacht geführt. Heute sind Bergsteiger zwar häufig gut ausgerüstet, aber oft ebenso leichtsinnig wie die "Halbschuhalpinisten", mit denen sich die Bergretter früher herumschlagen mussten.