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Dorfgemeinschaft fängt Känguru ein | BR24

© Polizei Cham

Mit diesem Foto wurde nach dem entlaufenen Känguru gesucht

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    Dorfgemeinschaft fängt Känguru ein

    Am 23. November war bei Cham ein kleines Känguru aus einem privaten Gehege geflüchtet. Nach einer Woche ist es jetzt wieder eingefangen worden - in einer gemeinschaftlichen Aktion mehrerer Bürger.

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    Nach einer Woche in Freiheit ist ein ausgebüxtes Wallaby, ein Kleinkänguru, wieder zurück in seinem Gehege in Untertraubenbach, einem Stadtteil von Cham.

    40 Menschen auf Kängurujagd

    Wie die Chamer Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, war das knapp einen Meter große Tier, in den vergangenen Tagen immer wieder in der Nähe des Geheges gesichtet worden, weshalb am Samstagnachmittag die Dorfgemeinschaft Untertraubenbach eine Einfangaktion startete. An dieser beteiligten sich letztlich rund 40 Menschen, wie der Besitzer des Kängurus der Polizei sagte. Die Gruppe konnte das Wallaby in die Nähe des Geheges treiben, wo es dann mit einem Fangkescher ergriffen wurde. Die ganze Aktion soll nur 30 bis 45 Minuten gedauert haben.

    Känguru ist wohlauf

    Das kleine Känguru hat seinen einwöchigen Ausflug dem Vernehmen nach gut überstanden. Wer sich über den Fang aber ebenfalls freut, ist die Polizei: Denn den Angaben zufolge gingen in den vergangenen Tagen "etliche" telefonische Hinweise zu dem Tier bei der Chamer Inspektion ein. Sogar aus dem südöstlichen Landkreis, was sich - so die Polizei - "im Nachhinein wohl als Falschmeldung darstellte."