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Donauwörther Schüler machen 6. Platz bei "Jugend gründet" | BR24

© BR/Tobias Chmura

Dieser Ohrstöpsel soll gegen Tinnitus helfen. Eine Idee von Donauwörther Schülern beim Wettbewerb "Jugend gründet".

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Donauwörther Schüler machen 6. Platz bei "Jugend gründet"

Mit ihrem Ohrstöpsel, der bei der Tinnitus-Therapie helfen soll, haben es vier Donauwörther Schüler bis ins Finale des Bundeswettbewerbs "Jugend gründet" geschafft. Für den Sieg hat es zwar nicht gereicht: aber für den 6. Platz - immerhin.

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Über Monate hinweg haben Elisa Trollmann aus Wemding, Andrea Bünz aus Nördlingen, Robin Rößner aus Buchdorf und Dominik Schabert aus Tapfheim an ihrer Idee gefeilt. Ihr Ohrstöpsel spielt genau das Geräusch ab, das ein Tinnitus-Patient ständig hört. Dadurch finde eine Sensibilisierung des Ohres statt und das Gehirn nehme das Geräusch irgendwann nicht mehr wahr, erklären die Schüler der Hans-Leipelt-Berufsoberschule. Das Prinzip sei vergleichbar mit der Behandlung von Allergien: Bei der Hyposensibilisierung gewöhnt sich der Körper auch an das Allergen. Im besten Fall verschwindet die Allergie dauerhaft.

Schüler sind "voll zufrieden" mit 6. Platz

Mit ihrer innovativen Idee konnten sich die Donauwörther Schüler gegen viele andere Teilnehmer von "Jugend gründet" durchsetzen. Insgesamt hatten mehr als 700 Gruppen aus ganz Deutschland ihre Businesspläne eingereicht. Zehn haben jetzt ihre Projekte beim Finale in Stuttgart präsentiert. Die Nordschwaben landeten im Mittelfeld, auf Platz sechs. "Wir sind voll zufrieden", sagte Elisa Trollmann dem BR nach der Entscheidung.

© BR/Tobis Chmura

Mit ihrem Ohrstöpsel, der bei der Therapie von Tinnitus helfen soll, haben es vier Donauwörther Schüler bis ins Finale des Bundeswettbewerbs "Jugend gründet" geschafft. Vor der Preisverleihung waren sie zuversichtlich, dass sie einen Preis ergattern.