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Behördeneigene Taucher begutachten die Schleusen an der Donau.
© Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Regensburg
© Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Regensburg

Behördeneigene Taucher begutachten die Schleusen an der Donau.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Regensburg hat mehrere Schleusen an der Donau gesperrt. Wie die Behörde mitteilte, werden Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten durchgeführt.

Taucher im Einsatz

Rund 90 Mitarbeiter seien an den Instandsetzungsarbeiten beteiligt. Weil die Schleusen dieses Jahr nicht trockengelegt werden, kämen behördeneigene Taucher zum Einsatz, sagte ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk. Die Taucher überprüfen demnach unter anderem die Lager und Dichtungen der Schleusentore. Außerdem finden Wartungsarbeiten an Kameras und Fernmeldetechnik statt. Die Schifffahrt stelle sich ihrerseits auf die jährlichen Wartungsarbeiten ein und nutze die Zeit der Sperrungen für die Wartung der Schiffe, so der Sprecher weiter.

Einschränkungen im Schifffahrtsverkehr

Wegen der Sperrungen kommt es zu Einschränkungen in der Güter- und Fahrgast-Schifffahrt. Von der Landesgrenze zu Österreich bei der Schleuse Jochenstein über die Schleuse Kachlet sei die freie Schifffahrt aber ungehindert bis zum Hafen Straubing-Sand möglich, teilte die Behörde mit.

Sperrungen bis Mitte April

Die Schleuse Bad Abbach (Lkr. Kelheim) bleibt demnach bis zum 13.4. gesperrt, die Schleusen in Regensburg und Geisling bei Wörth an der Donau (Lkr. Regensburg) jeweils bis zum 12.4. Die Schleuse Straubing bleibt bis zum 11.4. geschlossen.