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Sperrung am Regensburger Dörnbergpark
© BR/Sebastian Wintermeier

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Sebastian Wintermeier
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Sperrung am Regensburger Dörnbergpark

Nach einem Jahr Sperrung kann man ab Mitte Februar im Dörnbergpark wieder Spazierengehen. Das teilte Bürgermeister Jürgen Huber (Grüne) mit. Ein Gutachten zum maroden Baumbestand aus Buchen und Ahorn hat ergeben, dass die Stadt vor der Öffnung im Februar erst etwa ein Dutzend Bäume fällen muss.

Diskussionen um Sperrung

Viele Regensburger waren gegen die lange Sperrung. Bürgermeister Huber verteidigte die Sicherungsmaßnahmen aber vehement: Ohne die Instandsetzungsmaßnahmen sei der Park für Besucher nicht sicher, so der Grünen-Politiker. Von einem der maroden Bäume war beispielsweise ein dicker Ast auf den Spielplatzbereich im südlichen Teil des Parks gestürzt. "Hätte sich dort jemand spielend aufgehalten, wäre das Ganze nicht gut ausgegangen. Und dann müsste die Stadt haften", sagte Huber.

Schadstellen an 1.000 Bäumen

An 1.000 von insgesamt 1.400 Bäumen waren Schadstellen gefunden worden. Faktoren wie Pilzbefall, Hitze und Trockenheit haben die Schäden verursacht. Aus Gründen des Artenschutzes darf aber nicht jeder Baum, der marode ist, einfach gefällt werden. Denn gerade manche Schadstellen dienten Tieren wie Fledermäusen, Käfern oder Vögeln als Lebensraum.

Um den rund 150 Jahre alten Park sicher zu machen, investiert die Stadt voraussichtlich 110.000 Euro. Auch in Zukunft sind weitere Sperrungen nicht auszuschließen.