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DNA-Spuren überführen Serieneinbrecher in Niederbayern | BR24

© pa/imageBROKER/Jochen Tack

Einbrecher hebelt mit einem Schraubenzieher ein Fenster auf (Symbolbild)

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    DNA-Spuren überführen Serieneinbrecher in Niederbayern

    Die Kripo Landshut hat mithilfe eines DNA-Treffers aus der Schweiz einen 44-Jährigen ermittelt, der für zahlreiche Einbrüche verantwortlich sein soll. Hauptsächlich hatte er Einfamilienhäuser in Niederbayern ausgeraubt. Nach ihm wird jetzt gefahndet.

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    Ein 44 Jahre alter Mann soll für mindestens 18 Einbrüche - die meisten davon in Niederbayern - verantwortlich sein. Er hinterließ seine Spuren an den Tatorten und an einem Schraubenzieher. Durch einen DNA-Abgleich mit einer Schweizer Datenbank konnte die Kriminalpolizei Landshut den Mann ermitteln. Nach ihm wird nun gefahndet.

    Einfamilienhäuser in Niederbayern

    Der mutmaßliche Serieneinbrecher war von November 2017 bis Februar 2018 hauptsächlich in den Landkreisen Landshut und Kelheim unterwegs: 16 Mal soll er dort - vor allem in Einfamilienhäuser - eingebrochen sein. Zwei Einbrüche gab es in Oberbayern: in Ingolstadt und Schweitenkirchen (Lkr. Pfaffenhofen).

    Nach jetzigem Ermittlungsstand hat er bei den mindestens 18 Einbrüchen Bargeld und Schmuck im Wert von insgesamt 27.000 Euro erbeutet. Der Sachschaden, den er an den Häusern angerichtet haben soll, wird auf 12.000 Euro geschätzt.

    Mit Schraubenzieher Polizisten angegriffen

    Des Weiteren wird der Mann verdächtigt, Anfang Februar 2018 einen Polizeibeamten mit einem Schraubenzieher angegriffen zu haben. Er soll dem Polizisten angedroht haben, ihn umzubringen. Damals konnte er unerkannt flüchten. Wie die Polizei jetzt meldet, ist die gefundene DNA auf dem Schraubenzieher identisch mit den Spuren, die an den Tatorten gefunden wurden. Der Gesuchte hatte den Schraubenzieher offenbar auch für seine Einbrüche benutzt. Die Kripo Landshut ermittelt weiter.