Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Diskussion um Unipräsidentenwahl in Passau | BR24

© Bayern 1

In einer Woche wird eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident der Universität Passau gewählt. Vorab stellten sich drei Anwärter auf das Amt einer Diskussionsrunde. Dabei wurde auch Kritik an der jetzigen Unipräsidentin Jungwirth laut.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Diskussion um Unipräsidentenwahl in Passau

In einer Woche wird eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident der Universität Passau gewählt. Vorab stellten sich drei Anwärter auf das Amt einer Diskussionsrunde. Dabei wurde auch Kritik an der jetzigen Unipräsidentin Jungwirth laut.

Per Mail sharen

Wohin soll sich die Uni Passau in den nächsten Jahren entwickeln? Und vor allem: Wie soll die Uni künftig geführt werden? Das waren die zwei entscheidenden Fragen bei der Diskussionsrunde am Abend. Auf dem Podium vor knapp 200 Studierenden und Professoren saßen alle drei Anwärter auf das Amt des Unipräsidenten: die amtierende Präsidentin Carola Jungwirth, der Eichstätter Pädagogikprofessor Ulrich Bartosch und die Passauer Kulturwissenschaftlerin Ursula Reutner. Am Mittwoch nächste Woche (17.07.) findet die Wahl statt.

Kritik an Jungwirths Führungsstil

Die Herausforderer Bartosch und Reutner betonten mehrmals, dass sie einen neuen Führungsstil prägen wollen - ein Seitenhieb gegen Carola Jungwirth, deren Führungsstil zuvor mehrfach kritisiert worden war.

"Ich will nicht allein an der Spitze sein." Ulrich Bartosch

Sollte er Präsident werden, denke er darüber nach, dem Mittelbau der Uni und auch den Studierenden mehr Kompetenzen zu übertragen.

Transparenz und Mitspracherecht

Ursula Reutner argumentierte ähnlich: Sie wolle für mehr Transparenz und Mitspracherecht sorgen.

"Ich möchte Treffen, die Austausch stärken und gemeinsame Visionen ermöglichen. Treffen, fernab von Alltagsroutine, Zeitdruck und Abstimmungen." Ursula Reutner

Entschuldigung für Kommunikationsprobleme

Carola Jungwirth nahm die Führungsstil-Anspielungen gelassen hin.

"Ich glaube, es ist immer ein großer Unterschied, ein Beobachter von einer Sache zu sein oder sie selber gestalten und machen zu müssen." Carola Jungwirth

Dass es Missverständnisse gegeben hatte, räumte sie ein und entschuldigte sich dafür. Nicht jedes Anliegen erreiche momentan seinen Adressaten in der Uni. Sie nehme die Aufgabe mit in die neue Amtszeit, die Kommunikationswege zu verbessern.

Uni Passau: Sichtbar in Europa

Wie die Uni 2025, zur nächsten Präsidentenwahl, aussehen soll, da waren sich alle drei einig: Sie soll sichtbar in Europa sein.