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Diskussion über Arbeit mit Sana Kliniken AG | BR24

© BR-Studio Franken/Andreas Schuster

Schild am Klinikum Ansbach

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    Diskussion über Arbeit mit Sana Kliniken AG

    Der Verwaltungsrat des angeschlagenen Klinikverbunds ANregiomed hat bis in die Nacht über die Zusammenarbeit mit der Sana Kliniken AG diskutiert. Für das nächste Jahr rechnet der Verbund mit zehn Millionen Euro Defizit. Von Claudia Mrosek

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    In der Sitzung in Rothenburg ging es um die Frage, was in dem geplanten Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Sana Kliniken AG geregelt sein muss. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks soll etwa die kommunale Trägerschaft des Klinikverbunds durch Stadt und Landkreis Ansbach festgeschrieben werden sowie eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung. Außerdem wurden die Kosten erörtert, die auf ANregiomed zukommen, wenn die Sana Kliniken AG die Leitung übernimmt. Wann konkrete Verhandlungen mit Sana geführt werden, steht noch nicht fest.

    Defizit von zehn Millionen Euro eingeplant

    In der Sitzung hat der ANregiomed Verwaltungsrat auch den Wirtschaftsplan für dieses Jahr einstimmig beschlossen. Er hat ein Volumen von rund 150 Millionen Euro. Dabei wird von einem Defizit von rund zehn Millionen Euro ausgegangen. Die nächste Verwaltungsratssitzung soll Mitte März stattfinden.

    2.500 Beschäftigte an vier Standorten

    Wie mehrfach berichtet, steckt das Kommunalunternehmen tief in den roten Zahlen. Im vergangenen Jahr belief sich das Defizit auf rund 15 Millionen Euro. Kalkuliert worden war ursprünglich mit etwa einem Drittel dieser Summe. Zu dem Kommunalunternehmen mit insgesamt rund 2.500 Beschäftigten gehören die Kliniken Ansbach, Rothenburg und Dinkelsbühl sowie die Praxisklinik Feuchtwangen.