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Direkt am Bodensee muss Geflügel drinnen bleiben | BR24

© pa/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Schwäne schwimmen auf dem im Sonnenlicht glitzernden Wasser des Bodensee in Lindau.

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    Direkt am Bodensee muss Geflügel drinnen bleiben

    Die Stallpflicht für Geflügel wird direkt am bayerischen Ufer des Bodensees noch nicht aufgehoben. Wie das Landratsamt Lindau mitteilt, müssen die Tiere für einige Wochen weiter im Stall bleiben. Von Bettina Ahne

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    Innerhalb einer 500 Meter breiten Schutzzone am Seeufer wird in Abstimmung mit Baden-Württemberg voraussichtlich noch bis zum 20. April die Stallpflicht gelten. Der Grund: Der Bodensee ist einer der größten Rast -und Überwinterungsplätze für Zugvögel. Das Risiko, dass die Vogelgrippe durch Wildvögel auf Hausgeflügel übertragen werde, sei sehr hoch, so die Behörde.

    Zwölf Geflügelhalter sind von dieser Schutzmaßnahme betroffen. Man werde in den nächsten Wochen das Geschehen weiter genau beobachten, so Harald Wirsching, der Leiter des Veterinäramtes.

    Geflügelmärkte wieder erlaubt

    Am Donnerstag hatte Bayern die allgemeine Stallpflicht für Geflügel aufgehoben. Sie war Mitte November verhängt worden. So hofften die Behörden, eine Verbreitung der Vogelgrippe einzudämmen – offenbar mit Erfolg. Die Vogelgrippe wurde in diesem Winter vor allem durch das Virus vom Typ H5N8 ausgelöst.

    Hühner, Gänse, Puten und anderes Nutzgeflügel können jetzt wieder im Freien gehalten werden. Aufgehoben ist auch das Verbot von Geflügelmärkten, -ausstellungen und Zuchtschauen. Und: Landwirte können wieder Freilandeier verkaufen.