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Diözese Augsburg hat 2019 mehr Kirchensteuern eingenommen | BR24

© picture-alliance/dpa

Die Diözese Augsburg hat 2019 deutlich mehr Kirchensteuern eingenommen, doch es entstand trotzdem ein finanzielles Minus.

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    Diözese Augsburg hat 2019 mehr Kirchensteuern eingenommen

    Die Kirchensteuereinnahmen der Diözese Augsburg sind im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent, und damit auf 380 Millionen Euro gestiegen. Das geht aus dem Jahresabschluss der katholischen Kirchenorganisation hervor, den das Bistum nun vorgelegt hat.

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    Die Diözese Augsburg hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Kirchensteuern eingenommen. Als Grund wird von der Diözese die gute "wirtschaftliche Entwicklung" angegeben. Einen Ausblick auf das laufende Jahr gibt die Kirche allerdings nicht. Insgesamt weist der Jahresabschluss eine Bilanzsumme von 788 Millionen Euro aus.

    Bestätigt durch unabhängigen Wirtschaftsprüfer

    Das Zahlenwerk sei erstmals nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt worden, so der bischöfliche Finanzdirektor Jérôme-Oliver Quella. Er verweist auch auf den "uneingeschränkten Bestätigungsvermerk eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers".

    Höhere Zuschüsse für Unterhalt kirchlicher Gebäude

    Wegen der höheren Zuschüsse zum Unterhalt der rund 5.000 Gebäude im Bistum und wegen der niedrigen Zinsen sei erstmals seit mehreren Jahren ein Minus entstanden. Der Fehlbetrag wird in der kirchlichen Bilanz mit 35,6 Millionen Euro angegeben.

    Diözese beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter

    Als größte Projekte nennen die katholischen Finanzverwalter die Sanierung des Augsburger Seniorenheims St. Afra und das Übergangswohnheim für obdachlose Männer, ebenfalls in Augsburg. Die Diözese beschäftigt außerdem rund 3.000 Mitarbeiter und gibt dafür etwa 181 Millionen Euro im Jahr aus.

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