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Mit dem "Digitalpakt Schule" soll der digitale Fortschritt flächendeckend in die Klassenzimmer gebracht werden.
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Mit dem "Digitalpakt Schule" soll der digitale Fortschritt flächendeckend in die Klassenzimmer gebracht werden.

Nach den Worten von Landrat Sailer handelt es sich nur auf den ersten Blick um eine gewaltige Summe. Angesichts der vielen Schulen in ganz Deutschland und der verschiedenen Aufgaben, die damit abgedeckt werden müssen, ist die vom Bund bereitgestellte Summe aber nicht ausreichend.

Computer allein reichen nicht

"Wir haben 15 Schulen in der Sachaufwandsträgerschaft im Landkreis Augsburg. Wenn ich die alle digital ausstatten müsste, mit WLAN, mit Infrastruktur, mit Systemadministratoren, da kommt pro Schule ein ganz ordentlicher Betrag heraus und da werden die fünf Milliarden bei Weitem nicht reichen", sagte Sailer im BR-Interview.

"Es ist ja nicht damit getan, für jeden Schüler ein Ipad oder einen Computer anzuschaffen, denn die Geräte müssen auch gewartet werden und im Lehrplan müssen die neuen Inhalte auch verankert werden." Landrat Martin Sailer

Landrat fordert Geld vom Freistaat

Die Zeit, bis die Lehrer entsprechend ausgebildet sind, muss genutzt werden, um die weitere Finanzierung mit der Landesregierung abzustimmen. "Ich erwarte da schon eine klare Aussage des Freistaates. Man kann nicht nur sagen, wir wollen eine Digitalisierung in den Klassenzimmern, und sagen, das sollen die Landkreise und die Städte und Gemeinden tragen. So einfach wird das Spiel nicht funktionieren."

Um den Digitalpakt geht es auch beim Treffen der zehn schwäbischen Landräte am Nachmittag (19.03.) in Bad Hindelang.