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So soll Unkraut besser erkannt und entfernt werden | BR24

© dpa / Hollemann

Häcksler schneidet Mais

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    So soll Unkraut besser erkannt und entfernt werden

    Die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG) rüstet auf im Kampf gegen störendes Unkraut auf landwirtschaftlichen Flächen: Künftig sollen Kameras und Computer den Störenfried erkennen und den Häcksler entsprechend steuern.

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    Fachleute der LWG haben das System entwickelt, mit dem der Häcksler bis auf wenige Zentimeter an die Nutzpflanzen herangeführt werden kann.

    Dabei fungieren Kameras als "digitale Augen". Sie erkennen die unterschiedlichen Grünwerte der Blätter er und können so Unkräuter von Nutzpflanzen unterscheiden. Das System kann außerdem GPS-Daten über die genaue Ausrichtung der Pflanzreihen auswerten.

    Versuche im ganzen Freistaat

    Diese so genannten "Ökologische Beikrautentfernung" erprobt die LWG derzeit auf verschiedenen Testflächen in Bayern. Dabei kommt modernste Hacktechnik zum Einsatz. Ziel ist es auch, den teilweise hohen Arbeitsaufwand zu reduzieren. Die Experten wollen die Versuche bis Herbst 2018 abgeschlossen haben und dann ihre Ergebnisse präsentieren.