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Digitaler Tag des offenen Denkmals auch in Ostbayern | BR24

© pa/dpa-Bildfunk/Hendrik Schmidt

Denkmalplakette an einer Wand

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    Digitaler Tag des offenen Denkmals auch in Ostbayern

    Wegen der Corona-Pandemie findet der Tag des offenen Denkmals auch in Niederbayern und der Oberpfalz erstmals fast ausschließlich digital statt. Denkmäler können also von zu Hause aus besucht werden.

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    Unter dem Motto "Chance Denkmal. Erinnern. Erhalten. Neu denken." findet der Tag des offenen Denkmals trotz Corona-Pandemie statt. Allerdings müssen die meisten Denkmäler in Niederbayern und der Oberpfalz von zu Hause aus besichtigt werden - nämlich digital. Nur in Regensburg gibt es die Möglichkeit an Führungen teilzunehmen.

    Führungen in Regensburg mit beschränkter Teilnehmerzahl

    In Regensburg kann zum Beispiel der Regensburger Dom bei insgesamt drei Führungen (mit jeweils maximal zwölf Personen) begangen werden. Außerdem bietet die Stadt zum Beispiel eine Außenführung am Sterbehaus des Astronomen Johannes Kepler an (mit maximal fünf Personen). Auch die ehemalige Porzellanfabrik am Singrün kann in zwei Führungen besucht werden. Für die Führungen gelten jeweils beschränkte Personenzahlen und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

    Virtuelle Rundgänge und Audio-Guides im Landkreis Cham

    Unter dem Motto "Denkmale digital erleben" bietet der Landkreis Cham seine Denkmalerlebnisse im Internet an. Wie das Landratsamt mitteilte, haben die Veranstalter dafür virtuelle Rundgänge oder Audio-Guides erstellt.

    Beispielsweise können Interessierte an einem virtuellen Rundgang durch das Kalksandsteinwerk Roding teilnehmen.

    Als weiteres Denkmal bietet das Freilichtmuseum "Burgruine Runding" einen ausführlichen Internetauftritt mit Fotos, Videos, historischen Ansichten und Informationen zur Burggeschichte. Der Landkreis folge mit dem digitalen Konzept einer Empfehlung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, hieß es.

    360-Grad-Rundgang in Passauer Kirchturm

    In Passau gibt es die Möglichkeit, an einem virtuellen 360-Grad-Rundgang im Kirchturm von St. Nikola teilzunehmen. Zu sehen gibt es in dem öffentlich sonst nicht zugänglichen Turm dabei unter anderem spätgotische Wandmalereien.

    In Landshut sind wegen steigender Infektionszahlen mehrere Veranstaltungen abgesagt worden. Das betrifft unter anderem Führungen im LandshutMuseum sowie in der Kirche St. Jodok.

    Digitale Beiträge des Deggendorfer Stadtarchivs

    Das Stadtarchiv Deggendorf hat digitale Beiträge zum alten Rathaus produziert. Die Beiträge gehen laut der Stadt unter anderem auf die historische Tätigkeit des Türmers ein. Ein weiterer Beitrag befasst sich außerdem mit den Baumaßnahmen am Rathaus.

    In einem digitalen Beitrag des Kreisheimatpflegers geht es um das Spital in Hengersberg im Kreis Deggendorf und die sinnvolle Nutzung eines mehr als 500 Jahre alten Baudenkmals.

    Das Museum Quintana in Künzing (Lkr. Deggendorf) beteiligt sich mit einem Video über das römische Amphitheater am digitalen Tag des offenen Denkmals. Der Film zeigt die Rolle, die das bedeutende Bodendenkmal in der römischen Antike zwischen Straubing und Passau gespielt hat.

    Kultur als "Halt in Krisenzeiten"

    Trotz der Corona-Pandemie wolle man den Tag des öffentlichen Denkmals ermöglichen, sagte Steffen Skudelny, der Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Gerade in Krisenzeiten böten Kultur und Geschichte den nötigen Halt.

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