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Hof will seine digitale Einkaufsstadt ausbauen | BR24

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Hof will digitale Einkaufsstadt werden

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    Hof will seine digitale Einkaufsstadt ausbauen

    Hof verstärkt die digitalen Anstrengungen, um Kunden zum Einkaufen in die Innenstadt zu locken. Aus dem Förderprogramm "Digitale Einkaufsstadt" des bayerischen Wirtschaftsministeriums bekommt Hof dafür 30.000 Euro.

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    "Von dem Geld soll ein Mitarbeiter finanziert werden, der die Einkaufsplattform www.einkaufen-in-hof.de weiter ausbauen soll", sagte Pressesprecher Rainer Krauß auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Auch durch Online-Marketing-Kampagnen sollen die Nutzer auf die Homepage geholt und dort gehalten werden, um sich über lokale Geschäfte und deren Angebote zu informieren. "90 Prozent der Nutzer kommen über Facebook oder Instagram auf die Seite. Wir brauchen Anreize, dass sie dort bleiben und weiterklicken", so Krauß.

    Weiterbildung für Einzelhändler

    Die Stadt Hof bietet außerdem Schulungen für Einzelhändler, in denen diese beispielsweise lernen, eine eigene Homepage zu erstellen, Social Media zu nutzen oder Einträge bei Google Maps oder Google Business zu verbessern. Mehr als 200 Händler haben bereits an solchen Seminaren teilgenommen. Mit einer eigenen Bloggerin und einem Online-Einkaufsportal geht die Stadt Hof bereits kreative Wege, um Kunden zum Einkaufen in die Innenstadt zu holen.

    "Einkaufen in Hof" als Blog und in den sozialen Netzwerken

    Rund 6.000 Menschen folgen den Social Media-Kanälen von "Einkaufen in Hof" bereits. Mittels 60 Blogposts hat die Influencerin Debora Fikentscher zudem schon 18 Hofer Geschäfte oder Unternehmen auf ihrem Blog vorgestellt. Ihr Vertrag wurde für ein weiteres Jahr verlängert. Händler haben berichtet, dass sie durch die Vorstellung auf dem Blog ihren Umsatz gesteigert hätten, so Krauß.

    "Viele Einzelhändler haben sich außerdem von dem Blog inspirieren lassen und sind jetzt selbst im Internet und auf den sozialen Medien viel aktiver." Rainer Krauß, Pressesprecher der Stadt Hof

    Einer Studie zufolge informierten sich rund 40 Prozent der bayerischen Internet-Nutzer vor oder sogar während ihres Einkaufs im Internet über Produkte oder Angebote. Da man auch in Hof mit leerstehenden Geschäften zu kämpfen habe, setze man vermehrt auf diese neuen Strategien, so Krauß.

    "Wir werden Amazon und Zalando natürlich nicht bezwingen, aber eine gute Mischung aus stationärem Handel und Online-Präsenz bringt etwas." Rainer Krauß, Pressesprecher der Stadt Hof
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    Autor
    • Christiane Scherm
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