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Diesel-Abgase: Regierung bescheinigt Stadt Würzburg Fortschritte | BR24

© picture-alliance/dpa

Auto-Auspuff (Symbolbild)

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    Diesel-Abgase: Regierung bescheinigt Stadt Würzburg Fortschritte

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) prüft, die Stadt Würzburg wegen zu hoher Stickstoffdioxidkonzentration aus Dieselabgasen zu verklagen. Die Regierung von Unterfranken bestätigt die DUH-Anfrage und sieht Fortschritte bei der Luftreinhaltung in Würzburg.

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    Die Regierung von Unterfranken bestätigte am Dienstag (18.12.18), dass am bereits am 5. Dezember eine Anfrage der DUH bezüglich der Luftverschmutzung durch Dieselfahrzeuge eingegangen ist. Zugleich bescheinigte die Regierung von Unterfranken der Stadt Würzburg Fortschritte in Sachen Luftreinhaltung. Wörtlich antwortete ein Sprecher der Regierung: "Richtig ist, dass sich die Deutsche Umwelthilfe auch mit Schreiben vom 5. Dezember 2018 an die Regierung von Unterfranken gewandt hat mit der Bitte um Rückmeldung bis 7. Januar 2019. Selbstverständlich wird sich die Regierung auch fristgerecht zurückmelden. Dem Grunde nach lässt sich aber bereits heute festhalten, dass die zweite Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für die Stadt Würzburg erst vor wenigen Monaten abgeschlossen wurde, was auch der Deutschen Umwelthilfe bekannt gegeben wurde." Aus Sicht der Regierung ist das aktuelle Vorbringen der Deutschen Umwelthilfe in der zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplanes bereits seit Monaten berücksichtigt.

    "Green-City Plan" zur Luftreinhaltung wird bereits umgesetzt

    Außerdem würde der "Green-City Plan" der Stadt Würzburg zu einer eine zügigen Verbesserung der Luftqualität an den beiden verbleibenden Hotspots – Theaterstraße und Grombühlstraße – führen, so Georg Wagenbrenner, Pressesprecher der Stadt Würzburg. Der "Green-City Plan" sieht vor, den ÖPNV zu fördern, die Busflotte mit Filtern nachzurüsten, das Radverkehrskonzept umzusetzen, das Parkraummanagement anzupassen und den Verkehr umweltsensitiv zu steuern. Die Tatsache, dass die Messwerte am Stadtring Süd von 42 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2016 auf 38 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2017 gesunken wären und 2018 wohl auch weiter zurückgehen würden, zeigt, dass die Stadt auf dem richtigen Weg sei, äußerte sich Wagenbrenner am Dienstag.