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Die Wiesn wird E-Scooter-freie Zone | BR24

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Für E-Tretroller-Fahrer gibt es in diesem Jahr während des Oktoberfestes Einschränkungen. Rund um das Volksfest gelten für die E-Scooter dieselben Straßensperrungen wie für Autos. So will es die Münchner Stadtverwaltung.

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Die Wiesn wird E-Scooter-freie Zone

Für E-Tretroller-Fahrer gibt es in diesem Jahr während des Oktoberfestes Einschränkungen. Rund um das Volksfest gelten für die Elektro-Scooter dieselben weiträumigen Straßensperrungen wie für Autos. So will es die Münchner Stadtverwaltung.

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Es gehe darum, einerseits Trunkenheitsfahrten und andererseits kreuz und quer abgestellte E-Scooter zu verhindern, teilte das Kreisverwaltungsreferat mit. Während der Wiesnzeit dürfen E-Scooter daher nur bis zur Grenze des Äußeren Sperrrings fahren, der wie jedes Jahr zum Oktoberfest für den Verkehr eingerichtet wird. Ab dort gilt ein Fahr- und auch Parkverbot für E-Scooter.

Zum Parken werden fünf Sammelstellen entlang des Äußeren Sperrrings eingerichtet. Für ein regelmäßiges Entfernen der Roller sollen die Anbieter sorgen.

Nachtruhe für E-Scooter durch Ausleihverbote

Jeden Abend ab 17 Uhr bis morgens 6 Uhr gelten darüber hinaus Ausleihverbote, und zwar in einem Radius, der bis zu einen Kilometer jenseits des Sperrrings reicht. Die Anbieter sollen hier laut Kreisverwaltungsreferat dafür sorgen, dass das Ausleihen technisch nicht möglich ist. Im Sperrgebiet können die Roller außerdem nicht zurückgegeben werden: Ein Beenden des Leihvorgangs ab 17 Uhr soll ebenfalls technisch unmöglich gemacht werden. Ähnliches gilt für die festgelegten Parks und Grünanlagen in München.

Fünf E-Scooter-Verleiher sind derzeit mit etwa 5.000 Leihrollern in München aktiv. Es gibt regelmäßig Gesprächsrunden zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Verleihern, bei denen es um die Spielregeln für die elektrischen Tretroller in der Landeshauptstadt geht.

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Bald geht das Oktoberfest los. Und damit auch die Verkehrsbeschränkungen rund um die Theresienwiese. So weit, so alt bekannt. Neu sind heuer allerdings die E-Scooter. Und auch für die gelten rund um das Festgelände einige Sonderregeln.

Polizei warnt vor Alkohol-Fahrten

Die vielen betrunkenen Rollerfahrer sind insbesondere der Münchner Polizei ein Dorn im Auge. Kontrollen haben ergeben, dass das Fahren mit den schnittigen Dingern jungen Leuten im angetrunkenen Zustand besonders viel Spaß macht. Auch das war Thema beim letzten Erfahrungsaustausch:

"Zu den bestehenden Problemfeldern - wie Fahrten unter Alkoholeinfluss oder durch die Fußgängerzone und auf Gehwegen sowie das behindernde Abstellen von E-Scootern - hat die Stadtverwaltung mit Nachdruck an die Anbieter appelliert, weiter an Verbesserungen vor allem bei der Aufklärung der Nutzer zu arbeiten." Münchner Kreisverwaltungsreferat