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"Die riesigen Totenzahlen in Italien sind doch keine Fakenews" | BR24

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Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann wehrt sich bei "Jetzt red i" gegen den Vorwurf die Corona-Maßnahmen der Staatsregierung seien nicht adäquat gewesen.

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"Die riesigen Totenzahlen in Italien sind doch keine Fakenews"

Bei der Bürgersendung "jetz red i" beklagte sich der Gastronom und Hotelier Korbinian Kohler über die Corona-Maßnahmen von Bund und Freistaat. Diese seien nicht adäquat gewesen. Innenminister Joachim Herrmann widersprach entschieden.

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Korbinian Kohler ist Inhaber und Geschäftsführer des Hotels Bachmair Weissach am Tegernsee. Durch die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung ist sein Betrieb derzeit geschlossen. Seit Beginn der Corona-Krise verzeichnet er große finanzielle Einbußen.

Bei "Jetzt red i" zweifelte er nun an, dass die getroffenen Maßnahmen der Politik adäquat gewesen seien. Er befürchte sogar, dass eine Klagewelle auf die Staatsregierung zukommen werde.

Herrmann widerspricht Hotelier

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) widersprach ihm hier entschieden. Nur auf Grund der Maßnahmen sei es gelungen, in Deutschland eine Situation wie in Italien zu verhindern. Und er ergänzte: "Die riesigen Totenzahlen in Italien sind doch keine Fakenews." In den allermeisten Ländern sehe es deutlich schlimmer aus als in Deutschland. Jetzt zu sagen, das hätte man alles nicht gebraucht, halte er nicht für seriös, so Herrmann an den Hotelier gewandt.

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