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"Die Partei" darf bei Würzburger Kommunalwahl nicht antreten | BR24

© BR/Jochen Wobser

Wahlplakat von Mark Benecke in Würzburg

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    "Die Partei" darf bei Würzburger Kommunalwahl nicht antreten

    Der Wahlausschuss hat entschieden: Die Satirepartei "Die Partei" und ihr Spitzenkandidat Benecke sind nicht zur Kommunalwahl in Würzburg zugelassen. Es kamen nicht genug Unterschriften zusammen. Die Oberbürgermeister-Kandidaten stehen damit fest.

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    Bei den Kommunalwahlen Mitte März hätte er in Würzburg antreten wollen, jetzt ist klar: Der Kriminalbiologe und Buchautor Mark Benecke wird nicht auf den Wahlzetteln für das Amt des Oberbürgermeisters stehen. Benecke und "Die Partei" verfehlten die erforderliche Zahl an Unterschriften.

    Zu wenige Unterschriften für "Die Partei"

    385 Unterschriften musste "Die Partei" sammeln, um für die Kommunalwahl in Würzburg zugelassen zu werden. Die Frist für Wahlvorschläge zur Wahl ist am Montagmittag abgelaufen. Der Wahlausschuss hat nun bekannt gegeben: 183 gültige Unterschriften hat Benecke erhalten, 179 gültige Unterschriften die Stadtratsliste der Satirepartei. "Die Partei" verfehlte damit die erforderliche Zahl. Da "Die Partei" bislang nicht im Würzburger Stadtrat und auch nicht im Landtag vertreten ist, musste sie Unterstützungsunterschriften sammeln, um antreten zu dürfen. Dafür hatte "Die Partei" nur 29 Werktage Zeit. Im Vorfeld hatte sie dieses Prozedere bereits kritisiert.

    Kandidaten für die OB-Wahl stehen fest

    Damit bleibt es bei den sechs Kandidaten, die sich auf das Amt des Würzburger Oberbürgermeisters bewerben: Christian Schuchardt (CDU), Kerstin Westphal (SPD), Martin Heilig (Die Grünen), Volker Omert (Freie Wähler), Dagmar Dewald (ÖDP) und Sebastian Roth (Die Linken). Bei der Stadtratswahl tritt in diesem Jahr zum ersten Mal die AfD an. Da sie aber bereits im Landtag sitzt, musste sie keine Unterstützer-Unterschriften sammeln. Die eingereichte Stadtratsliste der AfD ist vom Wahlausschuss zugelassen worden. Die offiziellen Stadtratslisten werden seitens der Stadt frühestens am 11. Februar veröffentlicht.

    Hinweis der Redaktion: Christian Schuchardt ist in seiner früheren Heimat Hessen der CDU beigetreten und daher bis heute ausschließlich Mitglied der CDU. Er ist der einzige CDU-Oberbürgermeister in Bayern.

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    Sendung

    Regionalnachrichten aus Mainfranken

    Von
    • Carolin Hasenauer
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