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Die Oberpfalz hat jetzt einen Wolfsbeauftragten | BR24

© picture alliance / blickwinkel/ S. Gerth

Wölfe im Nationalpark Bayerischer Wald

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    Die Oberpfalz hat jetzt einen Wolfsbeauftragten

    Der Wolf ist zurück in Bayern - deswegen gibt es jetzt in der Oberpfalz einen speziellen Wolfsbeauftragten. Er soll die Bevölkerung über die Wildtiere informieren - und ihr auch die Angst nehmen.

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    Die Oberpfalz hat ab jetzt einen Wolfsbeauftragten. Der Geoökologe Markus Martini vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) wird sich von seinem neuen Dienstsitz im Kultur-Schloss Theuern bei Amberg um alle Fragen rund um das Thema Wolf in der Oberpfalz kümmern.

    Öffentlichkeit stärker über Wolf informieren

    Er soll unter anderem ein regionales Informations- und Kommunikationskonzept zum Thema Wolf in der Oberpfalz entwickeln und erproben. Dazu werde er sich zunächst mit den zuständigen Stellen vor Ort vernetzen und die Entwicklung des Wolfes in der Region genau beobachten, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Amberg-Sulzbach. Gleichzeitig will Martini die Öffentlichkeit stärker über das Thema informieren.

    Angst vor dem Wolf ist unbegründet

    Laut dem neuen Wolfsberater lebt aktuell ein "standorttreues" Wolfspaar am Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Hinzu komme ein Wolfspaar, das zwar schwerpunktmäßig im oberfränkischen Veldensteiner Forst unterwegs sei, jedoch auch durch den westlichen Landkreis Amberg-Sulzbach streife. Außerdem habe man auf Fotofallen zwei Jungwölfe in der Oberpfalz nachweisen können.

    Die Angst vor dem Wolf ist laut Martini unbegründet. Die Gefahr, von einem Auto angefahren oder von einem Hund gebissen zu werden, sei viel größer, sagte Martini dem BR.

    © Christine Hollederer

    Der neue Wolfsbeauftragte Markus Martini (2.v.r.)