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Messgeräte zur Feststellung der Luftqualität
© picture alliance/Gregor Fischer/dpa
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Messgeräte zur Feststellung der Luftqualität

Die Luft in Regensburg wird immer sauberer. In der Innenstadt wurde der Grenzwert für Stickstoffdioxid von durchschnittlich 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im vegangenen Jahr eingehalten. Das gab die Stadt in einer Mitteilung bekannt.

Gemessen wurde demnach ein Wert von 37: Das bedeutet eine Reduzierung von 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2017. Der Jahresmittelwert an der Messstelle beim Neuen Rathaus wurde in den Jahren 2016 und 2017 jeweils knapp überschritten.

Grenzwert für Feinstaub eingehalten

Auch der Grenzwert für Feinstaubbelastung in der Luft konnte eingehalten werden. Lediglich an sechs Tagen im vergangenen Jahr wurde der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten.

"Die Einhaltung der Grenzwerte im Jahr 2018 ist erfreulich, Ziel muss es aber sein, Luftschadstoffe soweit wie möglich zu reduzieren. Gerade in hochfrequentierten Straßenabschnitten mit enger Randbebauung können durchaus höhere Belastungen als an der amtlichen Messstelle auftreten. Deswegen besteht hier weiter hoher Handlungsbedarf." Bürgermeister Jürgen Huber

Luftschadstoffe sollen weiter reduziert werden

Hauptverursacher der Luftschadstoffimmissionen sei der Verkehr, so Bürgermeister Jürgen Huber (Bündnis 90/Die Grünen). "Die Stadt Regensburg wird daher auch weiterhin in diesem Bereich Schwerpunkte für Vermeidungsmaßnahmen setzen", erklärte Huber.

Unter anderem mit der Ausweisung einer Umweltzone, mit der Umstellung der Altstadtlinie auf Elektrobusse, dem E-Carsharing und der Förderung der Elektromobilität habe die Stadt in den letzten Jahren eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen auf den Weg gebracht.