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116 Windräder, 40 Biogasanlagen und mehr als 3.000 Photovoltaikanlagen: Auf den Äckern und Wiesen im Hofer Landkreis kommt die Energiewende schneller voran als andernorts. Doch das bringt auch Probleme mit sich.

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Die Energiewende kommt im Hofer Land schnell voran

116 Windräder, 40 Biogasanlagen und mehr als 3.000 Photovoltaikanlagen: Auf den Äckern und Wiesen im Hofer Landkreis kommt die Energiewende schneller voran als andernorts. Doch das bringt auch Probleme mit sich.

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Die Gemeinde Berg in Oberfranken: In der Flur wird mittlerweile sechsmal mehr erneuerbare Energie erzeugt, als die Gemeinde braucht. Die Energiewende schreitet im Hofer Land rasant voran. Es entstehen vor allem immer mehr Freiland-Photovoltaik-Anlagen.

Wettbewerb um Fläche im Hofer Land

Ob für den Straßenbau, für Wohnungen, Landwirtschaft oder eben Biogasanlagen und Photovoltaik. Die Flächen im Landkreis Hof sind heiß begehrt. Für die Landwirte ist das problematisch. Vor allem die Solaranlagen sind eine große Konkurrenz auf dem Pachtmarkt. In Berg weiß man um das Problem. Bürgermeisterin Patricia Rubner sagt potentiellen Investoren mittlerweile ab, um die Landwirtschaft zu schützen.

Kein Stillstand bei Energiewende

In anderen Teilen des Hofer Landkreises geht die Energiewende währenddessen weiter. Solarzellen werden immer billiger und effizienter, also sind sie gewinnbringend - auch ohne eine staatliche Förderung. Kreative Ansätze ermöglichen noch einen weiteren Effekt für die Umwelt. Das zeigt sich bei einer besonderen Photovoltaik-Anlage bei Ködlitz.

Die Photovoltaik-Anlage als mögliche win-win Situation

Ungestört grasen und dabei der Artenvielfalt helfen. Bei Köditz halten Florian Hechtfischer und Sonja Schneider ihre Schafe auf einer Photovoltaik-Anlage. Der Vorteil: Die Tiere können hier ohne große Überwachung grasen, denn das Gebiet ist eingezäunt. Das Fressverhalten der Tiere fördert gleichzeitig die Artenvielfalt. Anders als beim schlagartigen Abmähen bietet das langsame Grasen der Natur die Möglichkeit, eine bunte Wiese zu entwickeln. Das kommt dann den Insekten zugute.

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