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Regionalzug der Bahn in Schongau
© pa / dpa / Karl-Josef Hildenbrand

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Anton Rauch
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Regionalzug der Bahn in Schongau

Schmidt zufolge gelingt es derzeit gut, die Hauptstrecken im Freistaat offen zu halten, auch die "schwierigen" wie zum Beispiel München-Salzburg. Man sei aber auch auf den Regionalstrecken, auf denen zurzeit kein Verkehr stattfindet, mit schwerer Räumtechnik unterwegs, um sie sukzessive wieder frei zu bekommen. Es handele sich dabei mit etwa 400 Kilometern Streckensperrungen jedoch um rund acht Prozent des bayerischen Streckennetzes und damit um eine große Aufgabe.

"Der halbe Wald" liegt auf den Schienen

Im Bayerischen Wald liege beispielsweise rund um den sogenannten Zwieseler Stern "im Grunde genommen der halbe Wald auf den Schienen", so Schmidt. Vielerorts sei es auch schwierig, Ersatzverkehre auf die Beine zu stellen, da auch die Straßen nicht befahrbar sind, etwa im Allgäu zwischen Hergatz und Immenstadt.

Wetterprognosen verheißen nichts Gutes

Wenn nun vielerorts der Schneefall in Regen übergehe und auch noch Sturm hinzu komme, könne dies die Situation noch erschweren, warnt der Bahnsprecher, da Schneebruch bei Bäumen am Streckenrand dann noch häufiger vorkommen dürfte:

"Wir schneiden zwar schon weitgehend frei, wo wir können, sind da auch mit massiver Maschinentechnik im Einsatz, aber Schneebruch ist natürlich ein Problem, wir können nur da fahren, wo keine Bäume im Gleis sind. Sicherheit steht nach wie vor an erster Stelle." Michael-Ernst Schmidt, Deutsche Bahn

Vielerorts "reibungsloser" Verkehr

In den Hochlagen Bayerns gebe es derzeit einfach noch Probleme, in weiten Teilen Bayerns laufe der Betrieb jedoch von einzelnen witterungsbedingten Verspätungen abgesehen "reibunglos", auch die Münchner S-Bahn fahre "sehr stabil".