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Der DGB-Kreisverband mit dem Transparent

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    DGB kämpft gegen Stellenabbaupläne an Bahnhöfen

    Menschen brauchen Menschen in den Bahnhöfen: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wehrt sich gegen die Stellenabbaupläne entlang der Bahnstrecke Passau-Landshut. Laut DGB sind Automaten im Servicebereich kein Ersatz für Menschen.

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    Von
    • Konstantin König
    • BR24 Redaktion

    Mit einer Transparentaktion hat der Deutsche Gewerkschaftsbund des Kreisverbandes Deggendorf auf die Stellenabbau-Pläne entlang der Bahnstrecke Passau-Landshut aufmerksam gemacht.

    Menschen brauchen Ansprechpartner

    Der Fahrkartenverkauf durch Servicekräfte soll in vielen Bahnhöfen der Strecke eingestellt werden und stattdessen durch Video-Reisezentren und Fahrkartenautomaten ersetzt werden. Dazu der DGB-Kreisvorsitzende Thomas Müller: "Einerseits wird gewünscht, dass viel mehr Menschen die Bahn nutzen, aber dazu gehört auch ein entsprechendes Serviceangebot. Wenn ich andererseits an einem verwaisten Bahnhof ankomme, ist das nicht attraktiv. Menschen können nicht durch Automaten ersetzt werden. Gerade im Hinblick auf Senioren oder Menschen mit Behinderung ist es äußerst wichtig, dass die einen Ansprechpartner vor Ort haben, der sich auch auskennt."

    Nicht der erste Protest

    Der DGB befürchtet, dass die Bahnhöfe ohne Menschen und persönlichen Service in Zukunft verwahrlosen werden und ein schlechtes Licht auf den ostbayerischen Raum werfen. Auch die Eisenbahngewerkschaft EVG hat sich schon klar gegen die Personalabbaupläne positioniert.

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