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DFB-Physiotherapeut Klaus Eder kritisiert "Mega-WM"

Der Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft, Klaus Eder aus Donaustauf (Lkr. Regensburg), sieht die FIFA-Reformpläne für Fußballweltmeisterschaften kritisch. Eine "Mega-WM" mit 48 Teilnehmern hätte negative Folgen für die Spieler.

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Aktuell spielen 32 Teams bei einer WM. Geht es nach FIFA-Präsident Gianni Infantino, könnten es künftig 48 Teilnehmerländer sein, damit würde auch die Zahl der Spiele massiv erhöht. Das hätte aber negative Folgen für die Gesundheit der Spieler, sagte Eder dem BR.

"Das Anforderungsprofil an die Fußballspieler ist inzwischen sehr hoch. Wenn dann auch noch 48 Mannschaften um den WM-Titel kämpfen, dann ist das oberste Limit wirklich erreicht. Ich weiß nicht, ob man das den Körpern der Fußballspieler aus medizinischer Sicht noch zumuten kann." Klaus Eder, DFB-Physiotherapeut

Kritik auch von Bundestrainer Löw

Zuvor hatte bereits Joachim Löw die Überlegungen kritisiert: Die Qualität drohe zu verwässern, das Turnier sei mit 32 Mannschaften optimal besetzt, so der Bundestrainer.

Der FIFA-Council berät aktuell in Zürich über die Pläne. Eine Entscheidung soll erst im nächsten Jahr fallen. Heute um 14 Uhr will FIFA-Präsident Infantino den Stand der Dinge verkünden. Sein Modell sieht vor, den bisherigen WM-Modus um eine Play-Off-Phase zu ergänzen. Darin würden 32 Teams gegeneinander antreten. 16 kämen weiter, um dann gegen 16 gesetzte Mannschaften zu spielen.