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Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (vorne) und Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey testen die E-Scooter am Bamberger "Kranen".
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Autoren

Heiner Gremer
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Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (vorne) und Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey testen die E-Scooter am Bamberger "Kranen".

Bamberg wird die erste Stadt in Deutschland sein, in der E-Scooter auf die Straßen kommen. Interessierte können diese Kleinstroller mit Elektroantrieb ab heute zwischen 11.00 und 15.00 Uhr beim E.T.A.-Hoffmann-Theater testen. Dort werde extra eine Fläche abgesperrt, heißt es von den Stadtwerken Bamberg. Voraussetzung für den Test ist, dass die Nutzer mindestens 18 Jahre alt sind. Ein Helm wird empfohlen.

E-Scooter für die letzte Meile gedacht

Die E-Scooter sind für die sogenannte letzte Meile gedacht, beispielsweise um vom Bahnhof nach Hause oder von der Innenstadt zum Bahnhof zu kommen. Auf diesen Strecken ist es oft schwierig, mit dem Bus zu fahren. Die Fahrzeuge haben bislang noch keine Zulassung für den Straßenverkehr. Die neue Verordnung für Elektro-Kleinstfahrzeuge soll aber voraussichtlich im Frühjahr 2019 in Kraft treten.

Zunächst 100 Elektro-Roller für Bamberg

Bis dahin soll es in Bamberg eine Sondergenehmigung für die E-Scooter geben. Der Hersteller "Bird" aus Amerika will in Bamberg zunächst eine Flotte von 100 Rollern anbieten. Nach einer Testphase geht das Projekt im kommenden Sommer in den Regelbetrieb. "Bird" ist der Marktführer im E-Scooter-Sharing. Die Firma kooperiert beim Aufbau dieses ersten deutschen Verleihsystems für E-Scooter mit den Stadtwerken Bamberg.

Nutzung der Roller per Smartphone-App

Die Roller sollen über das gesamte Stadtgebiet verteilt sein. Für die Nutzung der etwa 20 km/h schnellen Scooter genügt eine einmalige Registrierung. Danach kann der Kunde mit seiner App den "Bird" entsperren und zum gewünschten Ziel fahren.

Entlastung des Stadtverkehrs in Bamberg

Nach Beendigung der Fahrt zu einem Grundpreis von einem Euro sowie 15 Cent pro genutzter Minute, muss der Roller lediglich an einem sicheren Ort behinderungsfrei abgestellt werden. Die Reichweite beträgt rund 30 Kilometer, die Nutzer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Durch die E-Scooter sollen der Verkehr und die Umwelt entlastet werden.