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Ein Würzburger engagiert sich - trotz eigener Behinderung | BR24

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Julian Wendel leidet an Spinaler Muskelatrophie, seine Muskulatur wird immer schwächer. Er engagiert sich seit Jahren, um mit seiner Behinderung Vorbild für andere Betroffene zu sein. Dafür erhält er jetzt den Deutschen Engagementpreis.

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Ein Würzburger engagiert sich - trotz eigener Behinderung

Viele waren im Rennen um den Deutschen Engagementpreis. Der Würzburger Julian Wendel wurde auf Platz 7 gewählt – damit ist er der bestplatzierte Franke. Wendel engagiert sich seit Jahren, um mit seiner Behinderung ein Vorbild für andere zu sein.

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Sich engagieren. Das findet bei Julian Wendel vor allem am Computer statt. Für Selbsthilfegruppen, im Sportverein und als Schöffe bei Gericht. Die Maus steuert Julian über seinen Rollstuhl-Joystick. Mails schreibt er per Spracherkennungssoftware.

Seit seiner Geburt leidet er an der der sogenannten Spinalen Muskelatrophie. Seine Muskulatur wird immer schwächer. Der 35-jährige Diplom-Psychologe kann nur noch seine Hände ein wenig bewegen.

Auf Sport verzichtet Julian Wendel nicht: Julian spielt nicht nur selbst Elektro-Rollstuhl-Hockey, er ist auch Trainer der "Ball Busters" und Vorsitzender im Bundesverband des Powerchair-Hockeys.