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Deutsche Eishockey Liga ermittelt gegen Straubing Tigers | BR24

© picture alliance / dpa

Straubings Maskottchen Tigo

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    Deutsche Eishockey Liga ermittelt gegen Straubing Tigers

    Die Deutsche Eishockeyliga hat drei Ermittlungsverfahren gegen die Straubing Tigers eingeleitet. Sie hängen alle mit dem Heimspiel gegen den EHC Red Bull München im Januar dieses Jahres zusammen.

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    Die Deutsche Eishockeyliga hat insgesamt drei Ermittlungsverfahren gegen die Straubing Tigers eingeleitet. Sie hängen alle mit dem Heimspiel gegen den EHC Red Bull München im Januar zusammen. Der Münchner Spieler Patrick Hager hatte dabei den Straubinger Verteidiger Fredrik Eriksson mit einem illegalen Check am Knie getroffen. Hager wurde mit einer Spieldauerstrafe vom Eis geschickt. Dennoch warfen wütende Straubinger Fans Bierbecher aufs Eis. Darauf bezieht sich das erste Ermittlungsverfahren gegen die Straubing Tigers.

    Kritik an der Deutschen Eishockeyliga

    Das zweite Verfahren hat mit der Kritik von Tigers-Gesellschafter Hubert Stahl an der DEL zu tun. In einem offenen Brief kritisierte er unter anderem, dass der Münchner Spieler Patrick Hager als Wiederholungstäter vom Disziplinarausschuss nicht länger gesperrt, oder anderweitig bestraft wurde. Nach diesem Brief gab es ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Deutschen Eishockeyliga, worauf Hubert Stahl erneut einen öffentlichen Brief verfasste. Darin äußerte sich Stahl über die Inhalte des nichtöffentlichen Gesprächs mit der DEL, was diese als Grund für ein zweites Ermittlungsverfahren nahm.

    Maskottchen beerdigt "fairen Sport"

    Das dritte Ermittlungsverfahren wurde gegen Straubing eingeleitet, weil das Maskottchen Tigo beim Heimspiel der Straubing Tigers gegen die Adler Mannheim am 25.01.2019 einen Sarg auf das Eis gebracht hatte. Mit dabei hatte das Maskottchen ein Banner, worauf unter anderem stand, dass in diesem Sarg die Glaubwürdigkeit der DEL und der faire Sport begraben liegen.

    Laut einem Sprecher des Vereins haben die Straubing Tigers zu allen Vorwürfen bereits Stellung bezogen. Sollten die Straubinger von der DEL verurteilt werden, drohen im schlimmsten Fall Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro.